Kosten höher als geplant

Umbauarbeiten in  schreiten voran: Kita in Weidenhausen bekommt eine zweite Krippengruppe

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Schauen sich den Fortschritt der An- und Umbauarbeiten an: (von links) Kindergartenleiterin Heike Schottenahmmer, Andreas Rehbein vom zuständigen Planungsbüro, Pfarrer Andreas Heimann und Bürgermeister Friedhelm Junghans. 

Weidenhausen. Der Anbau an den Kindergarten in Weidenhausen schreitet voran: Dort soll wie berichtet Platz für eine zweite Krippengruppe entstehen.

Seit Anfang Oktober wird an dem ehemaligen Lehrerhaus, das direkt an den Kindergarten angrenzt und von diesem bislang schon genutzt wurde, bereits gearbeitet: In Richtung der Straße wird ein 50 Quadratmeter großer Gruppenraum angebaut, der mit einer Fußbodenheizung ausgestattet wird. Das Gemäuer steht bereits, die Decke soll dann in der zweiten Januarwoche eingezogen werden. Sobald dann die Fenster eingesetzt sind, kann auch witterungsunabhängig gearbeitet werden, erklärt Andreas Rehbein vom zuständigen Ingenieur- und Planungsbüro.

Er ist derzeit noch in Verhandlungen, ob eine Fußbodenheizung auch im neuen Waschraum eingesetzt werden kann. Der entsteht dort, wo bislang die Eingangstür zum alten Lehrerhaus zu finden war; diese ist bereits versetzt worden. Neben dem neuen Waschraum wird es auch neue Kunststofffenster geben, die so verarbeitet sind, dass die Hitze im Sommer draußen und die Wärme im Winter drinnen bleibt. Zudem ist ein barrierefreier Zugang zum Haus geplant, damit die Eltern mit ihren Kinderwagen keine Schwierigkeiten bekommen werden. „Ich freue mich jeden Tag über den Baufortschritt“, erzählt eine glückliche Kindergartenleiterin Heike Schottenhammer.

Denn der bedeute den langersehnten Platz für die zweite Krippengruppe: Seit dem Rechtsanspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz für ein- bis dreijährige Kinder 2013 steige die Zahl der sogenannten U3-Kinder auch in Weidenhausen, schon jetzt seien in diesem Bereich alle Kapazitäten ausgeschöpft.

Fertiggestellt sein soll die neue Gruppe zu Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019. Die Kostenschätzungen können nicht eingehalten werden: War man zu Beginn von insgesamt 220 000 Euro inklusive der Ausstattung ausgegangen, liege man nun bei 270 000 Euro für den An- und Umbau. „Das liegt unter anderem daran, dass die Hauptverteilung vom Dach in den Keller verlegt werden muss“, sagt Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans. 160 000 Euro davon kommen als Fördergelder, den Rest trägt die Kommune.

Von den Renovierungs- beziehungsweise Anbauarbeiten unberührt bleiben die beiden Wohnungen im Obergeschoss. Die sind nach wie vor an Privatpersonen vermietet.

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