Meißner rüstet Straßenlaternen auf LED um

Abterode. 139 Straßenlaternen mit LED-Leuchtmitteln ausgestattet hat jetzt die Gemeinde Meißner. Die sind laut Bürgermeister Friedhelm Junghans nicht nur energieeffizienter als die bisher eingesetzten Quecksilberdampfleuchten, sondern auch technisch zuverlässiger.

Was ihn besonders freut: Dass nur die Leuchtmittel, nicht aber die ganze Laterne ausgetauscht werden musste. „Aufgrund deren hoher Qualität und Langlebigkeit war es eine bewusste Entscheidung, die Glockenleuchten zu erhalten.“ Zudem würden sie gut ins Ortsbild der Ortsteile der Gemeinde Meißner passen.

47 000 Euro hat die in die Erneuerung der Leuchtmittel gesteckt, von denen gut 27 600 Euro (59 Prozent) über das kommunale Investitionsprogramm (KIP) des Bundes finanziert werden. Junghans beziffert die Kosteneinsparung durch die neue Technik auf 4900 Euro jährlich. Eine Amortisation der Kosten für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung werde unter anderem wegen der finanziellen Förderung von Bund und Land bereits in rund vier Jahren erwartet. „Die Gemeinde setzt damit ihren Weg konsequent fort, die gesamte Straßenbeleuchtung auf eine moderne LED-Technik umzurüsten“, sagt Junghans. Jetzt sei die Gemeinde auf dem neuesten technischen Stand und könne gleichzeitig die Energiekosten senken.

Ausgetauscht wurden die Leuchtmittel von den Stadtwerken Eschwege. Laut Michael Küster, Leitender Meister Technischer Service Strom, sind bei den neuen vor allem die lange Lebensdauer und die Wartungsfreundlichkeit zu begrüßen. Eine moderne LED-Leuchte habe eine Anschlussleistung von 28 Watt. Gegenüber einer herkömmlichen Leuchte mit 89 Watt könne so rund 70 Prozent der Energie eingespart werden.

Ausgetauscht wurden die Leuchten in den Ortsteilen Abterode, Germerode, Vockerode, Weidenhausen und Wolfterode. In den Ortsteilen Alberode und Wellingerode sei das laut Junghans schon vor Jahren geschehen, weil dort ein anderer Lampentyp vorhanden sei.

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