Strahlkraft für die Region

Mohnblüte: 25.000 Besucher kamen

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Das Gewinnerfoto des Wettbewerbs zur Mohnblüte 2017: Christoph Kulhoff aus Nieste hat es in den frühen Morgenstunden gemacht. Sein Bild wird im kommenden Jahr zur Mohnblüte im Refektorium in Germerode ausgestellt. Foto:  Kulhoff/nh

Germerode/Grandenborn. Die Faszination Mohn ist ungebrochen: Gut 150 Einsendungen hat der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land in diesem Jahr erhalten, der zum wiederholten Male einen Fotowettbewerb rund um die altrosa blühende Pflanze ausgerufen hatte.

„Das sind mehr als doppelt so viele wie in den vergangenen Jahren“, freut sich Andrea Imhäuser.

Umso schwieriger sei es da natürlich gewesen, sich für drei Bilder zu entscheiden, deren Fotografen mit Preisen bedacht werden. Die herausgesuchten haben neben dem Mohn dabei zufälligerweise noch eine weitere Gemeinsamkeit: Alle sind auf demselben Feld in Germerode nahe der Mohntenne gemacht worden. „Der erste Platz geht an Christoph Kulhoff aus Nieste, der einen Fotoworkshop gewonnen hat“, gibt Imhäuser die Entscheidung bekannt. Auf Platz zwei folgt Marlen Gutschmidt aus Wanfried-Aue mit einem Einhorn im Mohnfeld, dahinter hat sich Michelle Achtner platziert, die auf dem Bild selbst zusammen mit Saskia Ludwig zu sehen ist.

Begeistert hat der Mohn in diesem Jahr dabei nicht nur die Fotografen, sondern auch jede Menge anderer Besucher: 6600 Menschen haben sich beim Geo-Naturpark für die Touren angemeldet. Hinzu kommen diejenigen, die die Felder rund um Germerode und Grandenborn, wo in diesem Jahr zum ersten Mal vier Hektar Mohn in der rosafarbenen Pracht erblühten, auf eigene Tour erkundeten. „Wir gehen von 25 000 Besuchern aus“, schätzt Björn Sippel, der die Mohnfelder rund um den Meißner-Ort bestellt.

Die kamen vermehrt aus dem Frankfurter Speckgürtel, aus dem Harz und aus Thüringen: „Die überregionale Wirkung der Mohnblüte ist sensationell“, freut sich Geo-Naturpark-Geschäftsführer Marco Lenarduzzi, „daraus entstehen Werte für die ganze Region.“ Denn, so ergänzt seine Kollegin Anja Laun, die Besucher schauen sich dann zum Beispiel auch gleich die umliegenden Städte wie Eschwege und Bad Sooden-Allendorf an. „Und schon jetzt haben wir für die Planwagenfahrten für das kommende Jahr eine Auslastung von 60 Prozent“, freut sie sich.

Ebenfalls zufrieden ist Antonia Linhose vom Teichhof in Grandenborn. Zusammen mit dem Wanderverein hat ihre Familie in diesem Jahr zum ersten Mal für blühende Flächen rund um den Ringgauer Ort gesorgt, 42 Gruppen waren da. „Im kommenden Jahr erweitern wir unsere Fläche dann um zwei auf sechs Hektar, zudem wird es auch die Blühfläche wieder geben“, versprechen Linhose und Werner Mest vom Heimatverein.

• Die schönsten 20 eingereichten Fotos werden ab Donnerstag auf der Homepage des Geo-Naturparks zu sehen sein: www.naturparkfrauholle.land

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