Neu gestalteter Ortseingang von Alberode kommt besonders nachts gut zur Geltung

+
privat

Mit einer Feier in der Grillhütte wurde jetzt der neu gestaltete Ortseingang in Alberode eingeweiht. Das Ensemble kommt besonders nachts gut zur Geltung, weil es beleuchtet ist.

In buntem Licht erstrahlt der neu gestaltete Ortseingang in Alberode, als es Abend wird und Helfer und Einwohner das, was hier durch Zusammenarbeit entstanden ist, betrachten können. „Für den kleinen Ort ist es beeindruckend, was wir geschafft haben“, weiß Thomas Görke, der als Architekt, Bauführer und Helfer hauptsächlich für die Gestaltung zuständig war.

Thomas Schneider, der für die Beleuchtung gesorgt hatte, Herbert Hesse, der mit seinen Maschinen zu den Arbeiten beigetragen hatte, und allen weiteren über 20 Helfern dankte Dietmar Just, Vorsitzender des Vereins für Naturschutz und Heimatpflege Alberode. Insgesamt 500 Stunden Eigenleistung waren seit Beginn der Arbeiten im April in die Neugestaltung des Ortseingangs geflossen und Just blickte auch darauf zurück, wie schon die Kinder des Ortes mit viel Freude mitgeholfen hatten, dankte den Helfern, die die Menschen mit Essen versorgten und sich um die Pflanzen kümmern.

Lauschige Atmosphäre: So sieht es nun aus am Ortseingang von Alberode. 

Die Gemeinde hatte den Bau ebenfalls unterstützt. Gleichzeitig waren am Samstagabend zahlreiche Fotos von den Arbeiten am Ortseingang zu sehen, die zeigten, wie hier langsam etwas entstanden war, das Bürgermeister Friedhelm Junghans als einmalig bezeichnete. „Was aber dann an dem Abend passiert ist, war ganz außergewöhnlich“, erinnerte er sich daran, wie bei einem Treffen aus vielen aufeinander aufbauenden Ideen schließlich der Plan zur Gestaltung entstanden war.

So kam Görke die erste Idee beim Vorbeifahren am Ortseingang, er fertigte eine Zeichnung an und im Gespräch mit den anderen Beteiligten wurde das Projekt weiterentwickelt, bis beschlossen wurde, Beleuchtung hinzuzufügen und eine Sonnenuhr in der Mitte anzubringen. „Das war das Schöne, dass aus vielen Ideen dieses Projekt geworden ist“, weiß Junghans, und Just sprach von harmonischer Zusammenarbeit.

Er war wegen der Gestaltung des Ortseingangs bereits vor zirka drei Jahren auf Junghans zugekommen, doch die passenden Ideen entstanden später. Um diese umsetzen zu können, hatte Junghans auf das Programm „Starkes Dorf“ hingewiesen, gemeinsam mit Just zu Jahresbeginn den Antrag für die Förderung gestellt und schließlich die Zusage für 5000 Euro erhalten. Insgesamt entstanden Kosten in Höhe von 8000 Euro, wobei die Kosten für die Steine und damit für Schlesischen Schiefer und die Blockstufen sowie die Lichtquellen den größten Anteil ausmachten.

Aktuell wird nach einem passenden Namen für den Podestplatz gesucht, dessen Beleuchtung nun jeden Abend zeitgleich mit den Straßenlaternen erstrahlt. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare