Zu Gast im Ort der Krippen

Weihnachtsmarkt in Wellingerode lockt Besucher in Scharen

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Originelle Geschenkideen für das Weihnachtsfest: Die gab es in Wellingerode reichlich.

Wellingerode. Seit dem Jahr 1996 findet am letzten Samstag vor Heiligabend in Wellingerode ein ganz familiärer Weihnachtsmarkt statt, der hunderte Gäste aus Nah und Fern anlockt.

Das hat viele Gründe: So wird der Ortsteil im Vorland des Hohen Meißners nicht umsonst das Dorf der Krippen genannt. Fast vor jedem Haus steht eine festlich beleuchtete Krippe.

Nach Stippvisiten im Ort erreichten viele Gäste, die unter anderem aus Düsseldorf, Berlin und Wiesbaden angereist waren, den Markt. An 28 Ständen wurden heimische, selbst bereitete Köstlichkeiten und originelle Geschenke aus dem Dorf angeboten. Der perfekte Weihnachtmann war vor Ort; ein Gesamtschulleiter war extra aus Köln angereist: „Ihn kennt kein Kind, das macht es zu etwas Besonderem.“ Besonders sind auch die Anstrengungen: Um den Markt Jahr für Jahr auf die Beine zu stellen, haben sich viele private Personen zu einem Organisationsteam zusammengeschlossen. „Ich bin fasziniert, dass wir mit unserem kleinen Markt so viele Leute begeistern können“, so Marktleiter Holger Kuntke. „Viele Gäste haben bereits heute gefragt, wann wir nächstes Jahr den Weihnachtsmarkt machen.“ Augenzwinkernd gab Kuntke aber auch preis, dass der Termin ideal gewählt sei, um die Leute nach draußen zu locken: „Zuhause ist für das anstehende Fest doch alles erledigt“.

Weihnachtsmarkt in Wellingerode

Und die Freude über die starke Resonanz hat einen wichtigen Grund: Die Überschüsse werden einem sozialen Zweck zugeführt. So bekommt unter anderem das Elternhaus für das krebskranke Kind in Göttingen einen Teil. „Und das ist das größte Geschenk, wenn wir im Frühjahr die Dankbarkeit sehen in den Augen der Beschenkten.“ 

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