Abfallzweckverband Werra-Meißner will auf Deponie Weidenhausen neu bauen

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Der Abfallzweckverband Werra-Meißner will im Eingangsbereich der Deponie Weidenhausen die Bürocontainer durch einen Neubau ersetzen.  

Der Abfallzweckverband Werra-Meißner will im Eingangsbereich der Deponie Weidenhausen die Bürocontainer durch einen Neubau ersetzen.  

Weidenhausen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft des Werra-Meißner-Kreises (ZVA) will auf dem Gelände der Deponie Weidenhausen einen neuen Verwaltungssitz bauen. Dabei sollen die Bürocontainer, die, so Friedhelm Junghans als Vorsitzender des Verbandes, „in schlechten Zustand“ seien, durch einen Anbau in Massivbauweise an das bestehende Gebäude ersetzt werden.

Gemeinde fasst Aufstellungsbeschluss für Bauleitplanung 

Die Gemeinde Meißner, auf deren Gemarkung die Kreisdeponie in Weidenhausen liegt, hat auf ihrer Sitzung am Dienstag einen Aufstellungsbeschluss für eine künftige Bauleitplanung für verschiedene Areale des Deponiegeländes gefasst. Er umfasst auch den 0,23 Hektar großen Eingangsbereich nordöstlich von Weidenhausen sowie eine 1,2 Hektar große Erweiterungsfläche der Deponie selbst.

Bereich der Umschlaghallen soll beplant werden

Auch die zweite Fläche, auf der sich die Umschlaghallen für verwertbare Abfälle befinden, soll jetzt planungsrechtlich abgesichert werden. Im Außenbereich der Hallen sollen Container leer oder mit nicht geruchsintensiven Abfällen umgeschlagen werden können.

Platz für holzige Biomasse

Ein dritter Teilbereich hinter dem ausgewiesenen Eingangsbereich soll dahingehend beplant werden, dass dort holzige Biomasse gelagert und geschreddert werden kann. Die Fläche ist teilweise versiegelt und soll dem Abfallzweckverband als Puffer bei der Sammlung holziger Biomasse dienen. Im gesamten Landkreis sollen die Kommunen im Zuge des Modellvorhabens „Holzige Biomasse“ Baum- und Strauchschnitte zentral sammeln, über den Abfallzweckverband soll die Verwertung organisiert und zum Teil geleistet werden.

„Mit dem Aufstellungsbeschluss soll jetzt nur die Bereitschaft zu einer Bauleitplanung signalisiert werden“, sagte Junghans als Bürgermeister Meißners.

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