Ehrungen und Beförderungen bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung

Noch gibt es in Meißners Wehren keine Nachwuchssorgen

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Ausgezeichnet: Das Hessisches Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold mit Zusatz 5 überreichte Kreisbrandinspektor Christian Sasse an Lena Müller und mit dem Zusatz 10 an Michael Brill.

Abterode. Es war ein ruhiges Jahr für die Feuerwehren aus der Gemeinde Meißner: Zusammen waren alle sieben Wehren bei 28 Einsätzen mit 103 Stunden, darunter gab es drei Fehlalarme.

Deshalb gab es auch genügend Zeit, um an Lehrgängen teilzunehmen. Insgesamt 17 Lehrgänge wurden absolviert. „Ich danke allen Kameraden, die diese Herausforderung angenommen haben und sich zum Allgemeinwohl und Schutz der Bürger fortbilden“, sagte Gemeindebrandinspektor Manfred Felmeden bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung aller Wehren am Freitagabend im Bürgerhaus Abterode. Er forderte dazu auf, verstärkt an Kursen für Atemschutzträger teilzunehmen, da es in manchen Ortsteilwehren keine dafür ausgebildeten Feuerwehrleute gibt.

Insgesamt gibt es in allen sieben Wehren der Gemeinde noch 887 Mitglieder, davon 329 in der Alters- und Ehrenabteilung und 139 Aktive, von denen wiederum 21 Frauen sind. Auch Nachwuchssorgen kennt man dank einer guten Jugendarbeit noch nicht. Derzeit engagieren sich 39 Jugendliche, davon elf Mädchen. F

ür die gute Jugendarbeit wurde an diesem Abend auch das Ehepaar Rita und Günther Schröder mit der Ehrennadel in Gold der deutschen Jugendfeuerwehr ausgezeichnet.  Seit 25 Jahren betreuen sie die Jugendlichen. Die Jugendarbeit lobte auch Kreisbrandinspektor Christian Sasse: „Es gibt keine Wettbewerbe wo die Jugendwehr aus Meißner nicht vertreten ist, das ist beispiellos.“ Manfred Felmeden und sein Stellvertreter, Norbert Junghans, wurden an diesem Abend in ihren Ämtern bestätigt udn werden auch in den nächsten fünf Jahren die Geschicke der Meißner Wehren leiten.

Von Diana Rissmann

Versammlung aller Feuerwehren der Gemeinde Meißner

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