Polizei: Spaziergänger will „wolfsähnliches Tier“ gesehen haben

Hoher Meißner. Von einem kuriosen Vorfall, zu dem es am späten Mittwochnachmittag auf dem Meißner gekommen sein soll, berichtet die Polizei. Nach Angaben eines Sprechers der Direktion in Eschwege, habe ein Spaziergänger gemeldet, dass sein Hund von einem „wolfsähnlichen Tier“ angefallen worden sei.

Der Anrufer sei gegen 17 Uhr auf dem Rundweg um den Meißner in Begleitung seiner Ehefrau, deren 13 Monate alten Kindes sowie eines Bayerischen Gebirgsschweißhundes unterwegs gewesen. Nach Angaben des Mannes „sprang plötzlich ein großes Tier aus dem Gebüsch und auf den Rücken des Hundes“, der daraufhin davon gelaufen sei. Die Familie sei dann zu ihrem geparkten Auto zurückgegangen und habe anschließend den Rundweg auf der Suche nach ihrem Hund abgefahren. Das Haustier sei in der Nähe des „Tatorts“ unverletzt gefunden worden. Das unbekannte „Tier“ wird als „sehr groß und breit, größer als ein Schäferhund, beschrieben. Es soll ein helles Fell haben. Dem Forstamt in Hessisch Lichtenau liegen nach Polizeiangaben bislang keine bestätigten Informationen über Wolfsvorkommen im Meißner-Gebiet vor. Auch bei zwei Treibjagden im Meißnerumland und am Meißner wurden jüngst keine Wolfssichtungen gemeldet. (red)

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