Laser-Schießen als Höhepunkt

Wintersport-Wochenende: Biathlon auf dem Hohen Meißner

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Vorbereitung für das Schießen: Maria Hemmen aus Kassel wird von Gerald Brübach eingewiesen. Zwar hatte sie noch nie mit einem Gewehr geschossen hat, erzielte aber je fünf Treffer und hatte sich Goldmedaille und Bratwurst redlich verdient.

Hoher Meißner . Das Wetter spielte nicht so richtig mit, doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Hunderte Besucher machten sich gestern auf zu den Langlaufloipen auf dem Hohen Meißner. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Die Loipen waren trotz allmählich einsetzenden Tauwetters in den Tälern in bestem Zustand, wie zahlreiche Besucher lobten.

Und vorerst dürften die Bedingungen weiterhin gut sein auf dem höchsten Berg des Kreises. „Die Schneehöhe von 40 Zentimetern gibt uns die Gelegenheit, die Loipen gut zu präparieren“, sagte Naturpark-Geschäftsführer Marco Lenardauzzi. „Wir gehen davon aus, dass es auch in der nächsten Woche möglich sein wird, Langlauf auf guten Loipen zu machen.“

Vermutlich der jüngste Langläufer war der sechsjährige Lorenz Peitzmann aus Witzenhausen, der mit seinem Vater Martin auf dem Rundkurs unterwegs war. Trotz seines noch jungen Alters stand er recht sicher auf den Brettern in der Loipe.

Regelrecht im Langlauf-Fieber sind die zehnjährigen Zwillinge Max und Paul Stegmann aus Unterrieden, die ihre Runden mit Vater Maik drehten. Ihre Langlauf-Ski haben sie zu Weihnachten geschenkt bekommen. Und schon nach den wenigen Wochen bewegen sie sich sicher durch die Lope.

Doch nicht nur das, auch ihre Leistungen beim Schießen mit dem Laser-Gewehr konnten sich sehen lassen. Paul erzielte jeweils fünf Treffer liegend und im Stehen, sein Bruder Max schaffte immerhin liegend alle fünf. Und das obwohl es gar nicht einfach ist, die Scheiben mit einem Durchmesser von 3,5 Zentimetern zu treffen.

Zwei- bis dreimal zum Langlauf

Heinz Sohl aus dem Melsunger Stadtteil Röhrenfurt ist pro Woche zwei- bis dreimal zum Langlauf auf dem Meißner – Hauptgrund für ihn seien die bestens präparierten Loipen. Das finden auch Levke Bittlinger, Annika Meves und Martin Schewe aus Göttingen. Obwohl sie fast genauso schnell im Harz sein könnten, bevorzugen sie den Meißner. Die Strecken seien nicht zu schwer und für Hobby-Langläufer gut zu bewältigen, sagte Levke Bittlinger. Besonders gut kam bei ihnen an, dass sie gestern wie beim Biathlon mit Lasergewehren auf Scheiben schießen konnten.

Fotos: Laser-Biathlon auf dem Hohen Meißner

Laser-Biathlon auf dem Hohen Meißner

Das war auch für Maria und Gerd Hemmen aus Kassel ein Höhepunkt. „Schade, dass die Skisaison in Kürze endet, aber wir kommen im nächsten Winter gerne wieder.“ (zps)

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