Hanna Wallbraun: „Auf Entdeckungsreise am Hohen Meißner“ enthält auch detaillierte Wanderkarten

Neues Buch zum Hohen Meißner: Zwischen Mohnblüte und Mystik

Mitten in der Mohnblüte: (von links) Buchautorin Hanna Wallbraun mit Marco Lenarduzzi, Geschäftsführer des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald. Foto: Spanel

Germerode. Jedesmal, wenn Hanna Wallbraun mit ihrem Auto vom Hohen Meißner herunterfährt, drosselt sie ihre Geschwindigkeit. Nicht sattsehen kann sich die 67-Jährige aus Frankershausen an der hügelreichen, bewaldeten Landschaft zwischen Werra und Fulda, die sie seit 30 Jahren ihre Heimat nennt. „Große und kleine Wunder warten vor unserer Haustür darauf, entdeckt zu werden“, sagt Wallbraun, die in zwölf Jahren als Mitarbeiterin des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald unter anderem am Aufbau der geführten Wanderungen beteiligt war.

Ihren enormen Wissensschatz hat die 67-Jährige, die mittlerweile im Ruhestand ist, nun zu Papier gebracht. Entstanden ist das Buch „Auf Entdeckungsreise am Hohen Meißner – Wandern im faszinierenden Wunderland vor unserer Haustür.“

Karten, Fotos, Tipps

Mitherausgeber des Werkes ist der Naturpark Meißner-Kaufunger Wald, der die detaillierten Wanderkarten sowie 470 Farbfotos beisteuert. „Entstanden ist ein Heimatbuch, kombiniert mit einer Wanderreise voller Natur, Sagen und Geschichten“, sagt Marco Lenarduzzi, Geschäftsführer des Naturparks.

„Fünf Touren bilden den Rahmen des Buches“, erklärt Wallbraun. Sehr detailliert gehe sie auf die Premiumwanderwege P1 Hoher Meißner, P2 Meißnerland und P8 Heiligenberg-Bühlchen ein. „Der Panoramaweg Meißner-Germerode ist mit der Meißner-Mohnblüte in die Entdeckungsreise einbezogen“, sagt die 67-Jährige.

Außerdem sei Wissenswertes zum Hohlstein bei Hilgershausen zu erfahren; und nicht fehlen dürfe natürlich der Rundweg um Dudenrode und den Wickenberg. Kostbarkeiten der Flora und Fauna werden vorgestellt, geologische Besonderheiten erklärt sowie Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten aufgelistet – und das alles auf 200 Seiten.

Über ein Jahr hat die Frankershäuserin an ihrem Buch gearbeitet und eine Fülle an Hintergrundinformationen zusammengetragen. Viel Raum nehmen zum Beispiel die Sagen und Geschichten im Buch ein: 42 an der Zahl benennt die Autorin Wallbraun, und das stets mit Bezug zum Original-Schauplatz.

„Sehr viele der Geschichten stehen in Verbindung zu Frau Holle“, sagt Wallbraun mit einem Lächeln, „aber das darf in der Umgebung ihres Hausbergs ja nicht verwundern.“ Hintergrund

Von Emily Spanel

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