23 000 Euro fehlen noch

Wassertretstelle der Freizeitanlage am Rehberg muss saniert werden

Neue Platten für die Wassertretstelle : Bürgermeister Friedhelm Junghans (vorne) und (von links) Dieter Grebenstein (Hüttenwart), Bernd Füllgrabe (Vorsitzender), Ralf Brüßler (2. Vorsitzender), Knut Zimmermann (Gerätewart) und Horst Mühlhausen (Kassierer). Foto: Beck

Abterode. „Das wird eine Herkulesaufgabe für uns“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins Abterode, Bernd Füllgrabe. Er bezieht sich mit dieser Aussage auf die Wassertretstelle auf dem Rehberg in Abterode, die dringend saniert werden muss. „Und uns fehlen momentan noch rund 23 000 Euro“, sagt Füllgrabe weiter.

„Die Sanierung ist absolut notwendig. Ohne die Wassertretstelle wäre die Freizeitanlage nur noch die Hälfte wert“, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Meißner, Friedhelm Junghans über das in die Jahre gekommene Becken. Für das Material und anfallenden Arbeiten müssten insgesamt 33 600 Euro investiert werden. Rund 10 000 Euro davon werden vom Heimatverein übernommen. Auf ein eigens eingerichtetes Spendenkonto sei laut Füllgrabe bereits Geld eingezahlt worden, zudem würden auch Eigenleistungen im Wert von mehreren tausend Euro erbracht. Die Gemeinde, die unter dem Schutzschirm steht, beteiligt sich ebenfalls.

Dass sich der Heimatverein so für die Freizeitanlage am Rehberg einsetzt, weiß Bürgermeister Friedhelm Junghans zu schätzen. Schließlich haben sie diese durch ihre Pflege und selbstgebauten Spielgeräte, eine Hütte und den Grillplatz zu dem gemacht, was sie heute ist: ein Besuchermagnet.

„Die Anlage samt Naturlehrpfad und Spielplatz ist weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt“, sagt Bernd Füllgrabe, der gemeinsam mit den weiteren Vereinsmitgliedern jährlich gut 3000 Arbeitsstunden leistet. Und dieses Angebot wird angenommen. In den warmen Monaten würde die weit über 6000-Quadratmeter-Anlage laut Füllgrabe immer von 30 bis 40 Institutionen und Gruppen gemietet, zudem von unzähligen Sportlern, Kindern und Familien genutzt. „Sonst würden wir uns die ganzen Mühen auch nicht machen, wenn es keinen interessieren würde.“

Die Fliesen müssen abgenommen, entsorgt, erneuert und der Betonboden unter den Fliesen komplett abgedichtet werden, damit später keine Feuchtigkeit durch die vielen Risse an die neuen Fliesen kommt. Die neuen Platten sollen deutlich größer und aus Basaltstein sein. „Dadurch gibt es weniger Fugen“, sagt Füllgrabe. Vor zehn Jahren wurde die Wassertretstelle ausgefliest, seit dieser Zeit immer mal wieder kleinere Reparaturen vorgenommen. Das reicht nun aber nicht mehr aus.

„Wir haben schon mit vielen Unternehmern gesprochen, denen die Anlage am Herzen liegt“, sagt Füllgrabe, der hofft, dass noch weitere Spenden eingehen, damit alle Sanierungsarbeiten vorgenommen werden und die Wassertretstelle bis zum kommenden April wieder mit Wasser gefüllt werden kann.

• Wer die Sanierung unterstützen möchte, der kann sich bei Bürgermeister Friedhelm Junghans unter Telefon 0 56 57/98 96 0 oder bei Bernd Füllgrabe unter Telefon 0 56 57/ 75 36 melden.

Von Nico Beck

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