Wassertretstelle in Abterode eingeweiht

Hat sichtlich Spaß: Bürgermeister Friedhelm Junghans probierte als einer der Ersten die Wassertretstelle in Abterode aus, die der Heimatverein in den vergangenen Monaten saniert hatte. Foto: privat

Abterode. Nun war es endlich soweit: Nach langer Planung hinsichtlich der Sanierung und der Finanzierung konnte das Wassertretbecken in der Freizeitanlage am Rehberg in Abterode jetzt eingeweiht werden – nachdem dort drei Monate lang gewerkelt und geschuftet wurde.

Bei strahlend blauem Himmel konnte der Vorsitzende des Heimatvereins Abterode, Bernd Füllgrabe, viele Spender, Sponsoren und Unterstützer des Projektes begrüßen. Bei Gesamtkosten von 34 000 Euro mussten 23 000 Euro an Spendengeldern eingeworben werden, um die Sanierungsarbeiten überhaupt in Angriff nehmen zu können. Dieses war eine Herkulesaufgabe – die gemeistert wurde.

Das Wassertretbecken hat nun keinen Schwimmbad-Charakter mit kleinen blauen Fliesen mehr, sondern erscheint mit den großen Basaltsteinplatten sehr modern und auch der Außenbereich des Beckens wurde mit Granitplatten anstelle der bisherigen Waschbetonplatten neu gestaltet.

„Der Erhalt der Wassertretanlage ist gesichert worden.“

„Mit der aufwändigen Modernisierung ist der Erhalt der Wassertretanlage langfristig gesichert worden“, sagt Bürgermeister Friedhelm Junghans.

Motor für Abterode

Initiator dieses Projektes war der Heimatverein Abterode, der Eigenleistungen in Höhe von mehr als 12 000 Euro eingebracht hat. Junghans betonte, dass der Heimatverein „ein Motor für den Ortsteil Abterode ist“ und mit der Umsetzung dieser Sanierung seine Leistung gekrönt habe. „Dieses Projekt wird immer eng mit dem Heimatverein und den vielen Unterstützern verbunden sein“, sagte der Bürgermeister. Dass neben Großspendern wie der Sparkassenstiftung, den regionalen Energieversorgern EAM und Stadtwerke Eschwege und der Gemeinde Meißner auch die anderen örtlichen Vereine, die Jagdgenossenschaft und der Ortsbeirat Abterode sowie Privatpersonen diese Renovierungsarbeiten finanziell unterstützten, zeigt den Wert der Freizeitanlage und den Zusammenhalt im Ort, freute sich Junghans.

Dieter Franz von der Sparkassenstiftung und Ortsvorsteher Heinz Buhl unterstrichen ebenfalls das große Engagement des Heimatvereins für den Ort mit diesem enormen Arbeitspensum. Der Kneipp-Verein Eschwege, der ebenfalls dieses Projekt unterstützte, betonte, dass die Wassertretstelle wunderschön geworden sei und die Gemeinde stolz darauf sein könne, eine so schöne Anlage in recht kurzer Zeit neu gestaltet zu haben.

Alle 80 Spender und Sponsoren werden auf einer noch zu fertigenden Tafel, die am Armbecken angebracht werden soll, aufgeführt. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag zum Erhalt des Wassertretbeckens geleistet. (red/cow)

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