Hunderte Besucher nutzen den Tag des offenen Gartens, um sich Anregungen zu holen

Blick hinter die Gartentore

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Garten als Kunstwerk: Gudrun und Erhard Orths Garten ist in Terrassen angelegt, von denen jede anders gestaltet ist. Im Gemüsebeet stehen auch Hortensien und Lupinen als Farbtupfer. Fotos: Weber

Wolfterode. Rund 400 Gäste besuchten im vergangenen Jahr am Tag des offenen Gartens das grüne Idyll der Familie Orth in Wolfterode. Mit so viel Andrang hatten Erhard und Gudrun Orth gar nicht gerechnet. Vor llem nicht damit, dass auch in den Wochen danach noch so viele Menschen kommen würden, die sich den durch Terrassen gestalteten Hang hinter ihrem Hof anschauen wollten.

„Es melden sich inzwischen sogar Vereine an“, sagt Erhard Orth. „Erst neulich hatte ich eine Gruppe hier, die sich den Garten hat zeigen lassen.“ Am Tag des offenen Gartens zogen auch in diesem Jahr wieder hunderte Besucher von Garten zu Garten, um neugierige Blicke hinter sonst verschlossene Tore zu werfen. Siegrid und Klaus-Ulrich Helmert zeigten ihren von Rosenbüschen geprägten Landschaftsgarten in Hoheneiche. Das beherrschende Element in Barbara und Jochen Küllmers Garten in Eschwege ist ein künstlicher Bachlauf, der sich durch das ganze Grundstück schlängelt. Und in Hildegard und Ulrich Möllers Garten in Eschwege gibt die Natur den Ton an. In Wolfterode bei der Familie Orth gibt es viele winzige Details zu endecken. Hier schaut ein Kobold aus dem Gebüsch, dort klimpern künstlerische Windspiele in den Obstbäumen. Und um den Bienen Nahrung zu bieten, hat Erhard Orth kreisrunde Inseln aus kunterbunten Wildblumen angelegt.

In seinem Garten können sich Menschen mit dem grünen Daumen viele Anregungen holen, denn Erhard Orth gestaltet das Grün mit außerordentlicher Kreativität. „Viele Leute nutzen an so einem Tag die Gelegenheit und suchen das Gespräch“, sagt er.

Von Kristin Weber

Tag des offenen Gartens

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