Hirsch-Attacke kontrovers im Netz diskutiert

Der weiße Damhirsch gilt als unberechenbar. F: Mayer

Germerode. Die Attacke eines weißen Damhirsches auf eine Besucherin im Bergwildpark Germerode, bei der die Frau schwer verletzt wurde, wird auf der Facebookseite der Werra-Rundschau und auf HNA-online viel und kontrovers diskutiert. Während die einen der Ansicht sind, dass der Mensch besser vor den Tieren geschützt werden muss, sind andere der Auffassung, das Wild solle besser vor dem verantwortungslosen Handeln der Menschen bewahrt werden. Die verletzte Eschwegerin musste gestern erneut ins Krankenhaus, um wegen weiterer Komplikationen wieder operiert zu werden.

Juwel: „Allein vom Nichteinhalten der Vorschriften in den Parks durch die Besucher, allen voran die Kinder, die heutzutage überhaupt nicht mehr wissen, was Regeln sind, gehören die Wege zu den Wildtieren abgesperrt. Nicht um die Besucher zu schützen, sondern umgekehrt. (...) Als Hirsch würde ich nicht nur zur Brunft durchdrehen.“

Heinrich: „Der Betreiber vom Wildpark hätte die Hirsche, die in der Brunft sind, gesondert halten müssen, gerade weil ihm bekannt ist, dass die Tiere dann unberechenbar sind.“

herkules2: „Ich gehe aus Naturschutz- und Tierschutzgründen mit meinen Kindern erst gar nicht in Wildparks. Auch Zoos kommen für uns nicht in Frage, ebenso den dichten Wald abseits der festen Wege zu betreten finde ich nicht gut.“

ninolina: „Was mir direkt im Vergleich zu früher auffiel, war der respektlose Umgang einiger Besucher mit den Tieren.“

Stefan Wagner: „Es sind Wildtiere und die sind unberechenbar, aber vielleicht wäre es besser, den Park während der Brunftzeit zu schließen. Zur Sicherheit der Besucher, und die Tiere hätten während der Zeit ihre Ruhe.“ (salz)

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