Unternehmen und Privatleute spendeten

Wassertretbecken in Abterode für 23.000 Euro saniert

Freuen sich, dass das Becken dank der Spenden saniert werden konnte: (von links) Marcel Röhr, Lutz Richeling, Henric Bodenstein, Knut Zimmermann, Bernd Füllgrabe, Ralf Brüßler, Bürgermeister Friedhelm Junghans und Dieter Grebenstein. Foto:  Wüstefeld

Abterode.  Das Ziel ist geschafft: 75 Unternehmen und Privatleute vor allem aus Abterode, aber auch aus der Nachbarschaft, haben insgesamt 23 000 Euro an den Heimatverein Abterode gespendet. Der hat mit dem Geld die Wassertretstelle der Freizeitanlage am Rehberg saniert, derzeit laufen die letzten Arbeiten.

„Wir hoffen, dass wir am 12. Juni alles fertig haben - dann soll das Becken nämlich eingeweiht werden“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernd Füllgrabe.

Das Becken an der Freizeitanlage war in die Jahre gekommen, die Fugen zwischen den alten, kleinquadratischen Fliesen waren schwer zu reinigen, die Kosten und der Aufwand dafür hoch. Außerdem war die Wassertretstelle auch optisch nicht mehr ansprechend. „Und da haben wir gesagt, wenn wir sanieren, dann gleich richtig“, sagt Füllgrabe, der zusammen mit seinen Vereinskollegen vor zweieinhalb Jahren mit den Planungen angefangen hat. Weil das Geld der unter dem Schutzschirm stehenden Gemeinde Meißner jedoch knapp und die finanziellen Ressourcen so begrenzt gewesen wären, habe man die Sache selbst in die Hand genommen. „Wir haben viele Dinge selbst erledigt, haben zum Beispiel die Fliesen rausgeschlagen“, sagt Füllgrabe. Er schätzt, dass durch das Engagement der Vereinsmitglieder gut 10 000 Euro gespart werden konnten. Übrig blieben 23 000 Euro - sowohl der Verein als auch die Gemeinde machten sich auf die Suche nach Spendern. „Jeden davon, egal wie viel Geld er gegeben hat, haben wir persönlich zu der Eröffnung eingeladen“, sagt der Vorsitzende des Heimatvereins.

Eröffnung am 12. Juni

Die Eröffnung des Wassertretbeckens ist am Freitag, 12. Juni, ab 18 Uhr in der Freizeitanlage am Rehberg. Eingeladen sind nicht nur die Spender, sondern die ganze Bevölkerung.

Dann können sie sich das sanierte Becken ansehen: Statt der ehemaligen Fliesen sind jetzt große, rechteckige Platten aus Basaltstein angebracht, und auch die Waschbetonplatten rund um das Becken sind durch anthrazitfarbene Betonplatten ersetzt worden. „Das ganze Projekt war schon ein Kraftakt, aber es hat sich gelohnt“, sagt Meißners Bürgermeister Friedhelm Junghans und ist stolz, dass sich der Heimatverein für so viele Dinge in Abterode einsetzt.

Der hat sich schon das nächste Ziel vor Augen gesetzt: Das an das Wassertretbecken angrenzende Armbecken soll als Nächstes saniert werden. „Was wir dafür aber noch brauchen, kann sich jeder denken“, sagt Füllgrabe und lacht, „Spenden.“

Von Constanze Wüstefeld 

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