Die Gemeinde will weiter in Bergwildpark und vor allem dessen Spielplatz investieren

Klettergarten für Wildpark

Der neue Niedrigseilklettergarten auf dem Spielplatz des Bergwildparkes in Germerode wird gut und reichlich bespielt. Die Konstruktion aus Metall und Holz bietet Kletter- und Kraxelmöglichkeiten für Groß und Klein. Foto: Stefanie Salzmann

Germerode. Der Bergwildpark in Germerode lebt nicht nur von seinen wilden Tieren. Ein wichtiges Standbein des Wildparkes, das für kontinuierliche Besucherströme sorgt, ist vor allem der großflächige Spielplatz am Fuß des Geländes, in den die Gemeinde dieses und im kommenden Jahr noch einiges investieren will. Um dessen Attraktivität weiter zu erhöhen, wurde dort jetzt ein Niedrigseilklettergarten gebaut, der nun offiziell eingeweiht wurde.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Harald Zindel. Denn die Mitglieder des Vereins hatten seit dem Frühjahr 345 Stunden ehrenamtlich gearbeitet, um den Klettergarten zu errichten.

Der Seilgarten dient nun als Ersatz für das Labyrinth, das nach fünf Jahren so verfault war, dass es abgerissen werden musste. Den Bau des 14 500 Euro teuren Spielgerätes hatte die Gemeinde mit 5000 Euro unterstützt, die restlichen Mittel hatte der Förderverein über Spenden eingeworben, darunter 2000 Euro vom Lionsclub Eschwege-Werratal und 1000 Euro von der Bürgerstiftung Werra-Meißner.

„Wir als Gemeinde hätten das finanziell gar nicht leisten können“, sagte Bürgermeister Friedhelm Junghans. Zudem sei der neue Klettergarten ein gutes Beispiel für ein engagiertes Gemeinschaftsprojekt.

Bereits im Frühjahr waren auf dem Spielplatz mehrerer neue Spiel- und Fitnessgeräte, die sich auch für Senioren eignen, errichtet worden. Seit April zählte der Wildpark 35 000 Besucher.

Der Bergwildpark ist noch bis zum 31. Oktober täglich geöffnet, von November bis April dann nur noch an den Wochenenden.

Von Stefanie Salzmann

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