Die neue Website der Gemeinde Meißner ist online und bietet viel neuen Bürgerservice

Kümmerkasten per Klick

Bürochef und Kämmerer Dirk Mell pflegt und betreut die Internetseite der Gemeinde Meißner. Er hat sie inhaltlich entwickelt und optimiert. Foto: Stefanie Salzmann

Meißner. Dem ökologischen Trend folgend erscheint die Gemeinde Meißner im Netz nun in sattem Grün statt bisher in Orange. Seit einigen Tagen ist der neue Internetauftritt der Kommune online und bietet neben einem neuen, moderneren Design eine ganze Reihe Neuheiten in Sachen Bürgerservice.

Zu den News, die Bürochef Dirk Mell auf der Seite hat einbauen lassen, gehört beispielsweise der Kümmerkasten. Hier können Bürger die Verwaltung auf Missstände, sei es eine kaputte Straße oder ein verdreckter Spielplatz, hinweisen und Kritik und Anregung aller Art loswerden. Das Ganze verpackt sich selbst in ein E-mail-Formular und erreicht den richtigen Mitarbeiter bei der Gemeinde.

Neu eingestellt sind auch Formulare, in denen Bürger ihre Wasserzählerdaten gleich am Rechner zu Hause eintragen können und direkt an die Verwaltung weiterleiten können. Dazu gehören auch Formulare für Bauanträge, Einzugsermächtigungen und Anträge auf Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser. Diese können zumindest runtergeladen werden und dann ausgefüllt ans Amt geschickt werden.

Zu finden ist auf der Internetseite nun auch eine Plattform „Wohnungsmarkt“. Hier können potenzielle Vermieter ihre Angebote online stellen. „Wir müssen sehen, wie diese Plattform angenommen wird“, sagt Mell. Eventuell könnten auch Wohnungsgesuche mit aufgenommen werden. Etwas erweitert wurde zudem die Übersicht über die verfügbaren Bauplätze im Gemeindegebiet.

Sehr ausführlich werden die Dorfgemeinschaftshäuser der Ortsteile beschrieben, mit Größe, Ausstattung, Parkmöglichkeiten und Kontakt.

Entwickelt wurde die neue Internetseite vom Verein für Regionalentwicklung Potsdam, der solche Projekte für seine Auszubildenden und Praktikanten anbietet. Gekostet hat es deshalb die Gemeinde keinen Pfennig. Nur die Pflege muss sie leisten und das macht Bürochef Mell bisher persönlich.

Von Stefanie Salzmann

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