Das Krippendorf Wellingerode erwartete Besucher mit Buden, Platzkonzert und Weihnachtsmann

Markt mit Weihnachtszauber

Alle sind Gewinner: Das große Glücksrad erfreut sich nicht nur bei Vanessa und ihren Freunden großer Beliebtheit, denn man kann nicht verlieren. Für einen Euro gibt"s garantiert einen Preis und der Erlös wird später für den guten Zweck gespendet. Foto: Skupio

Wellingerode. Wolfgang Wienberg, Ehrenortsvorsteher des Dorfes war es, der den Anstoß zum ersten Wellingeröder Weihnachtsmarkt gab. Das war 1997 und inzwischen ist der Markt sogar über die Kreisgrenzen hinaus bekannt und fand am Wochenende zum mittlerweile 16. Mal statt.

Dabei ist es nicht nur der Markt allein, der die Menschen begeistert. Schon der Weg dorthin, vorbei an hunderten beleuchteter großer und kleiner Krippen stimmt Besucher weihnachtlich. Auf dem Platz um das Dorfgemeinschaftshaus erwartete die Besucher in diesem Jahr die stolze Zahl von 29 Ständen. Er könne sich vorstellen, dass die Wellingeröder einen Weihnachtsmarkt auf die Beine stellen, der etwas Besonderes ist, hatte einst Wienberg gesagt. Und das Organisationsteam des Marktes hatte wieder einmal alles gegeben, um den Markt zu etwas Besonderem werden zu lassen.

„Es steckt viel Arbeit darin, aber wie man sieht, lohnt sie sich“, sagt Silke Lieberum vom Organisationsteam des Marktes freudestrahlend angesichts der vielen hundert Menschen, die extra wegen des Weihnachtsmarktes in das verschlafene Meißner-Dörfchen kommen. Vor dem Dorf ist die schmale Landstraße bereits zugeparkt und viele Besucher machen sich zu Fuß auf den Weg, denn im Ort selbst ist längst kein Parkplatz mehr zu bekommen. Aber Eile oder Hektik kommt trotzdem nicht auf.

Auf dem Fußmarsch zum Weihnachtsmarkt halten die Besucher stattdessen immer wieder an und bestaunen die Krippen, die noch bis Anfang Januar in den Vorgärten, Fenstern und Höfen angeleuchtet aufgebaut sind.

Viele Menschen seien diesmal auch aus Eschwege gekommen, sagt Lieberum. Wie schon in den Jahren zuvor kommt in Wellingerode selbstverständlich der Weihnachtsmann, um die Kinder zu beschenken. „Seit über zehn Jahren komme ich als Weihnachtsmann aus Köln hierher“, berichtet der gebürtige Kölner Achim Köllen.

„Jeden anderen aus dem Ort würden die Kinder ja erkennen“, erklärt Silke Lieberum schmunzelnd. Mit einem Platzkonzert am großen Weihnachtsbaum zwischen Glühwein, Gebäck und Geschenken sorgt schließlich der Fanfaren- und Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Frankershausen für besinnliche musikalische Untermalung.

Wie in jedem Jahr wird der komplette Erlös des Marktes wieder für wohltätige Zwecke gespendet.

Von Wolfram Skupio

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