350.000 Euro für neue Pellet-Anlage im Fritz-Delius-Haus

Mit Pellets in der Hand vor dem Pellet-Silo: (v.li.) Detlef Möller (Firma Trubel), Werraland-Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann, Volker Stöhr (Technischer Leiter Werraland Werkstätten), Rolf Greifendorf (IHV-Ingenieurbüro Greifendorf), Matthias Kreiselmeier (Hauptabteilungsleiter Wohnen Werraland Werkstätten), Hans-Dieter Trubel (Fa. Trubel), Kerstin Keitel (Wolff Architekten & Ingenieure), Stefan Trubel (Fr. Trube), Stefan Wolff (Wolff Architekten & Ingenieure) und Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann. Foto: Berg

Datterode. Seit kurzem wird das Fritz-Delius-Haus der Werraland Werkstätten im Ringgau durch eine hochmoderne Pellet-Heizungsanlage betrieben. Die alte, bisherige Ölheizung wurde in Rente geschickt, jetzt setzt man auf schadstoffarme und regenerative Energie.

„Nur im Notfall wollen wir in Zukunft mit Öl heizen, sollte die Pellet-Anlage einmal ausfallen oder Wartungsarbeiten nötig sein“, erklärte Gerd Hoßbach, Vorstandsvorsitzender der Werraland Werkstätten. „Für uns ist es auch ein klares Bekenntnis zum Standort Datterode und eine Investition in die Zukunft und für die Umwelt“, so Werraland-Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann. 150 KW Leistung hat die neue Pellet-Anlage. Bis jetzt hat das Fritz-Delius-Haus pro Jahr etwa 28 500 Liter Öl verbraucht, was circa 22 000 Euro gekostet hat. „Die Pellets werden pro Jahr bei 14 000 Euro liegen, wir haben also eine Einsparung von 7 000 Euro pro Jahr, außerdem werden wir auch 18 000 KG CO² einsparen und so eine enorme Leistung für die Umwelt tätigen“, erklärt Volker Stöhr, Technischer Leiter der Werraland Werkstätten.

Rund 350 000 Euro hat die neue Anlage in Datterode gekostet. Erst in 2012 wurde eine umfangreiche Bäder-Sanierung in den Wohnungen vorgenommen.

„Wir sind stolz solche einen Arbeitgeber vor Ort zu haben und freuen uns über die tolle Investition, die Werraland Werkstätten gehören fest zum Ringgau“, so Bürgermeister Klaus Fissmann.

Das Fritz-Delius-Haus wurde im Jahr 2000 in Datterode eröffnet. Seit dem bieten die Werraland Werkstätten in Datterode 35 Wohnplätze für Menschen mit unterschiedlicher Schwere der Behinderung. „Unser Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung ein eigenständiges Leben zu ermöglichen, ihnen die Möglichkeit zu geben, eine selbständige Lebensplanung zu formulieren und umzusetzen“, so Vorstandsmitglied Andrea Röth-Heinemann.

Von Sonja Berg

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