Bürgermeisterkandidat Mario Hartmann: Transparenz schaffen und Strukturen aufbrechen

Wirbt für sich: Mario Hartmann, Bürgermeisterkandidat Ringgau, stellt seine Ideen in Datterode vor. Foto: alx

Der Kandidat für das Bürgermeisteramt im Ringgau, Mario Hartmann, erläuterte jetzt in Datterode seine Sicht zu aktuellen Gemeindethemen.

Neben der Schaffung von mehr Transparenz in der Verwaltung hat Hartmann auch das Wagen von neuen Innovationen und das Aufbrechen alter Strukturen zum Wahlkampfthema und zum Thema des Abends gemacht.

Dem parteilosen Röhrdaer sei besonders das Einbeziehen von Bürgermeinungen wichtig, sagt er. So möchte er, falls er das Amt des Bürgermeisters übernehmen würde, mehr öffentliche, sachliche Diskussionen über wichtige Themen wagen und die Meinungen der Bürger in den einzelnen Kommunen zu den Themen sammeln, die sie direkt betreffen.

Südlink und Mobilfunk

Auf dem Programm seiner sechsten Veranstaltung stand das stark diskutierte Thema der Südlink- Stromtrasse, Mobilfunkstationen im Kirchturm in Datterode, aber auch geplante Bauunternehmungen der letzten Jahre in der Region. Eine solche Unternehmung sorgte in jüngster Vergangenheit durch das Verkaufen einer Streuobstwiese bei Datterode für viel Gesprächsstoff, das Grünland soll möglicherweise, entgegen der Meinung der Anwesenden Ringgauer, zu Bauland gemacht werden.

Internetauftritt

Ein weiterer Punkt war die Verbesserung der Informationen für die Bürger über Aktuelles, was sowohl die Regionalpolitik als auch regionale Veranstaltungen betrifft. Ein mögliches Projekt in diesem Bereich wäre beispielsweise den Internetauftritt der Gemeinden gemeinsam mit den Vereinen zu verbessern. Besonders in diesem Bereich könne man mit wenig Mitteln vieles bewirken, so Hartmann.

Während der sich anschließenden Diskussionsrunde wurde ein weiteres Thema angesprochen, das die Anwesenden stark beschäftigt: der Umgang mit dem Ringgauer Wald. Die Gäste reagierten verärgert über die aktuelle Situation. Hartmann, dem besonders Bürgernähe und die Zufriedenheit aller am Herzen läge, versicherte, auch in diesem Bereich Veränderungen vorzunehmen. Konkrete Planungen gibt es aber seinerseits noch nicht.

Der besseren Einbeziehung der Jugendlichen blickt Hartmann positiv entgegen. Man müsse auch in diesem Bereich einen Dialog eingehen, Ideen sammeln, die Durchsetzbarkeit prüfen und dann Projekte umsetzen.  alx

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