Eltern enttäuscht

Kindergartenbus im Ringgau wird abgeschafft

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Sind enttäuscht über die Abschaffung des Kindergartenbusses im Ringgau: Kristina Larbig-May (links) und Jasmin Ronshausen.

Netra. Jasmin Ronshausen und Kristina Larbig-May sind enttäuscht. Den Elternbeiratsmitgliedern sei durchaus bewusst, dass der Kindergartenbus für eine Gemeinde eine finanzielle Belastung sei. Jedoch hätten sie sich gewünscht, dass man sich noch mal mit den Eltern zusammensetzt.

Bereits im Januar hatte Jasmin Ronshausen beim Bürgermeister angefragt, was man tun könnte, um den Bus zu erhalten. Vorschläge hätten Eltern bereits gesammelt. Eine Idee war, auf den Bus Werbung zu drucken. Eine weitere war, dass man auch das Bürger-Mobil mit einbeziehen könnte. Auch ehrenamtliche Busfahrer wären für sie eine Option gewesen. „Wir haben erwartet, dass wir mehr Hilfe bekommen. Wir sind enttäuscht über die Art und Weise, wie es gelaufen ist“, sagen Ronshausen und Larbig-May. „Ich hätte mir gewünscht, dass man sich konstruktiv zusammensetzt und auch überlegt, ob Eltern bereit wären, mehr für den Bus zu bezahlen“, sagt Ronshausen vom Gesamtelternbeirat. Eine Unterschriftenliste besteht, jedoch wollte, nach Aussage von Jasmin Ronshausen, Bürgermeister Klaus Fissmann die Liste nicht haben. „Gesehen hat er sie“, sagt Ronshausen. Im Gespräch mit unserer Zeitung hält Fissmann jedoch dagegen. Er hätte nie eine Unterschriftenliste gesehen. Ronshausen und Larbig-May haben beschlossen einen Elternabend einzuberufen. Für weitere Vorschläge seien beide dankbar. Der Kindergartenbus wird zum nächsten Kindergartenjahr ab dem 1. August nicht mehr fahren. Laut Fissmann wird der zehn Jahre alte Bus verkauft.

Von Franziska Kiele

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