Kirmes Renda - Montag war Endspurt für die Burschen

Kirmes Renda Frühschoppen 
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Haben ordentlich was geleistet:Die Kirmesburschen und ihre Kirmesmädchen am Montag beim Frühschoppen im Zelt.  

Mit einem Frühschoppen und einem kräftigenden Schlachteessen ging am Montag die  fünftägige Kirmes in Renda zu Ende. 

Renda – Die fünftägige Burschenkirmes in Renda ging am Montagvormittag unter musikalischer Begleitung der Steiger-Alm-Buam and friends in die letzte Runde. Beim Frühschoppen ließen Kirmesburschen- und mädchen sowie die zahlreichen unermüdlichen Kirmesgänger aus dem Dorf und Freunde das Kirmeswochenende Revue passieren. Das taten sie ausgiebig bei Getränken und einem deftigen Schlachteessen mit Schnitzel, Leberkäse, Rippchen und selbst gemachten Schlachteplatten.

„Trotz Sturmwarnung hatten wir viel Glück mit dem Wetter. Heute kann es ruhig regnen, wir sind ja im geschützten Zelt und die Stimmung ist super“, freut sich Kirmesbursche Nils Saur.

Planungen liefen seit November

Die Planung der Kirmes startete bereits im November mit der Wahl der diesjährigen Kirmesburschen. Jeder der vier Burschen durfte sich danach ein Kirmesmädchen aussuchen, mit denen sie das Festwochenende gemeinsam organisiert haben. „Das ganze Dorf hilft beim Aufbau und Planung der Kirmes. Ohne diese Gemeinschaft wäre es nicht möglich, jedes Jahr eine Kirmes auf die Beine zu stellen, betont Nathalie Stüber, seit vier Jahren Kirmesmädchen.

Freitag offizielle Eröffnung im Zelt mit DJ Bo-Musik 

Am Mittwoch wurde das Zelt aufgebaut und geschmückt, Kränze und Girlanden wurden gewickelt und dazu sind die ersten Liter Bier durch die Zapfanlage geflossen, berichtet Florian Virnau. Freitagmorgen sind die Kirmeshelfer gemeinsam in den Wald gefahren, um Büsche zu holen. Nach getaner Arbeit wurde ausgelassen gefeiert beim Stiefeltrinken. „Das Stiefeltrinken müsse man einmal im Leben erlebt haben, sagt Florian Virnau. „Dabei sitzen wir alle gemütlich am Tisch und trinken gemeinsam aus einem Zwei-Liter-Glas. Das war mein persönliches Highlight der Kirmes“, schwärmt der Kirmesbursche. Am Freitagabend wurde die Kirmes schließlich offiziell mit DJ Bo-Musik eröffnet.

600 Gäste bei Abend mit den Estanas

Sorgte für Bombenstimmung: Die Steiger-Alm-Buam-Blaskapelle begleitete die Kirmes in Renda musikalisch.

„Die ganze Kirmes war sehr gut besucht. Freitagabend waren zirka 500 Leute bei uns im Festzelt, am Samstag besuchten uns sogar 650 Leute zum Tanz mit den Estanas“, berichtet Nathalie Stübner. Los ging es am Samstagmorgen mit dem Umspielen im Dorf. Die Kirmesburschen und -mädels sind mit der Steiger-Buam-Alm-Blaskapelle durch die Straßen von Renda gezogen und haben den Bewohnern Ständchen gespielt, gegen eine kleine Spende.

Alle dabei beim Umzug am Sonntag 

Der Kirmessonntag wurde um 12.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Kirche zu Renda eröffnet. Danach ging es ab 14 Uhr mit dem Festumzug los. 15 geschmückte Wagen und Trecker von örtlichen Vereinen und Privatleuten rollten durch das Dorf, zusammen mit Spielmannszügen und der Steiger-Alm-Buam-Blaskapelle. Die Feuerwehr, die Landfrauen, der Sportschau-Stammtisch Schwarz-Weiß Renda, der Jugendraum, verschiedene Tanzgruppen, Privatleute und natürch die Kirmesburschen und Kirmesmädchen ließen sich etwas Besonderes einfallen für den Festumzug.

Heimatabend am Abend mit Tanzeinlagen 

Am Sonntagabend führten zur Feier des Tages alle Vereine aus Renda etwas Eigenes auf. Die Männer tanzten Ballett, die „Power-Frauen“ tanzten zu Après-Ski-Liedern und andere Tanzgruppen zu Andreas Gabalier. Der Tanzverein „Flying Diamonds“ feierte jetzt sogar 20-jähriges Bestehen. (ce)

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