80.800 Euro für die Feuerwehr Netra 

Feuerwehr Netra 
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Europastaatssekretär Mark Werkmeister (vorn links) überreichte Mario Hartmann (vorn rechts) den Bewilligungsbescheid des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. Im Hintergrund freuen sich (von links) Andreas Her ger (stellvertretender Wehrführer Netra), Daniel Roth (Wehrführer Netra), Markus Wieditz (Gemeindebrandinspektor), Sascha Brüßler (stellvertretender Gemeindebrandinspektor) und Felix Martin (Grüne). 

Zur Anschaffung eines neues Löschgruppenfahrzeuges hat die Feuerwehr netra jetzt Fördermittel in Höhe von 80.800 Euro bekommen. 

Netra – Als Europastaatssekretär Mark Weinmeister am Freitagnachmittag die ersten Schritte ins Feuerwehrgerätehaus in Netra setzte, strahlte Ringgaus Bürgermeister Mario Hartmann über beide Ohren. „Wir sind froh, die Übergabe des Förderbescheids in dieser Form zu machen“, sagte der Verwaltungschef, der aus den Händen von Mark Weinmeister den Förderbescheid des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport über 80 800 Euro entgegennahm.

Die Kommune wird die Mittel für die Beschaffung eines Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs, kurz HLF 10, verwenden. Dieser Fahrzeug-typus gehört zu den vielfältigsten Fahrzeugen im Feuerwehrwesen.

Neues Fahrzeug deckt breites Spektrum ab

Ein Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung über Verkehrsunfälle bis hin zur technischen Hilfeleistung kann mit dem HLF abgedeckt werden.

„Das Grundgerüst für die Bestellung des Fahrzeugs steht“, sagte Gemeindebrandinspektor Markus Wieditz, der das HLF in 18 Monaten in der Gemeinde erwartet. Gleich in seinem zweiten Satz brachte Mario Hartmann seinen Dank gegenüber der Wehr aus dem Ortsteil Lüderbach zum Ausdruck. „Wir sind in diesem Bereich im Rückstand und konnten diese Investition nur tätigen, weil Lüderbach auf sein Fahrzeug vorerst verzichtet hat“, sagte Mario Hartmann, ehe er einen Appell an die Floriansjünger richtete.

Staatssekretär motiviert Jugendliche 

„Ohne Lehrgang, ohne Ausbildung zu agieren – diese Zeiten sind bei der Feuerwehr längst vorbei“, betonte Mario Hartmann, der die Feuerwehrmänner aufforderte, sich vor allem als Atemschutzgeräteträger weiter- und fortzubilden. Mark Weinmeister schaute derweil in die Gesichter von vielen Jugendlichen in Feuerwehruniform, was er dazu nutzte, den Nachwuchs in die Pflicht zu nehmen: „Es ist nicht verboten, mit 18 Jahren in die Einsatzabteilung zu wechseln.“

Zudem brach Mark Weinmeister eine Lanze für die Freiwilligen Feuerwehren. „Vielerorts fehlt die Akzeptanz gegenüber Anschaffungen für die Freiwillige Feuerwehr. Und ich bekomme dann zu hören: ,Können wir das Geld nicht für den Sportplatz nehmen?‘“, sagte Europastaatssekretär Mark Weinmeister. „Aber im entscheidenden Moment, dann seid ihr da.“

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