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German Race Wars: Polizei beanstandet auf Rückfahrt 23 getunte Autos

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Von: Tobias Stück, Mario Reymond

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Auf der Rückfahrt von den German-Race-Wars in Eisenach überprüfte die Polizei 45 getunte Fahrzeuge.
Auf der Rückfahrt von den German-Race-Wars in Eisenach überprüfte die Polizei 45 getunte Fahrzeuge. © Polizeipräsidium Osthessen

Auf der Rückfahrt von den German Race Wars in Eisenach wurden 23 von 45 kontrollierten Fahrzeugen in drei Kreisen aufgrund unzulässiger An- und Umbauten von der Polizei beanstandet.

Werra-Meißner – Die Tuning- und Driftszene im Blick hatte am vergangenen Wochenende die Polizei in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner und Fulda gehabt. Dabei wurden technisch teilweise stark veränderte Fahrzeuge kontrolliert, die sich auf der Rückfahrt von Eisenach befanden. Dort hatte am vergangenen Wochenende die Szenegroßveranstaltung „German-Race-Wars“ stattgefunden.

Insgesamt 23 von 45 kontrollierten Fahrzeugen wurden in allen drei Landkreisen aufgrund unzulässiger An- und Umbauten beanstandet. Bei 21 Fahrzeugen kam es sogar zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, was bis zur vollständigen Beseitigung der Mängel eine Betriebsuntersagung durch die zuständige Zulassungsstelle zur Folge haben wird.

Bei vier Fahrzeugen waren die Mängel so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt wurde – zwei Fahrzeuge stellten die Kontrollkräfte sogar sicher. Ein Gutachter wird die festgestellten Mängel nun im weiteren Verlauf genauer dokumentieren.

Ein Honda CRX wurde bereits direkt vor Ort durch einen Sachverständigen genauer untersucht. Aufgrund unzulässiger selbst vorgenommener Veränderungen im Bereich der Abgasanlage entwickelte das Auto sehr hohe Geräuschemissionen, die vergleichbar mit einem Presslufthammer sind. Insgesamt hielten sich die gravierenden Mängel jedoch in Grenzen, teilte die Polizei mit.

Im Fokus der Kontrollen stand nach Angaben der Polizei neben der Ahndung von Verstößen auch „ein freundschaftlich-fachlicher Austausch mit den Tuningbegeisterten auf Augenhöhe“. Die besonders geschulten Polizisten überprüften nicht nur die Zulässigkeit der Tuningteile und die Fahrtauglichkeit der Fahrer, sondern führten auch einsatzbegleitende Aufklärungsgespräche.

Die Polizei hatte in den drei Landkreisen sowohl mobil als auch an stationären Kontrollpunkten kontrolliert. Im Werra-Meißner-Kreis waren mobile Einheiten auf der Bundesstraße 7 zwischen der Landesgrenze und der Kreisstadt Eschwege unterwegs.  rey/ts

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