Historisches zum Finale

650-Jahr-Feier geht mit Dorfmarkt zu Ende

Zurück zum Ursprung: Mit viel Liebe zum Detail hatten die Weißenbörner Familien Heinisch, Schneider, Mäder und Hoberrock das altertümliche Weißenborn nachgestellt. Foto: Kaiser

Weißenborn. „Ich weß en Born!“ – Dieser Ausruf gab dem Dorf Weißenborn seinen heutigen Namen. Da die Geschichte besagt, dass der Ursprung des Dorfes der Bach und neben ihm eine Köhler-Hütte gewesen sei, wurde für den Dorfmarkt am Sonntag ein Erdmeiler gebaut.

Der diente seit dem zwölften Jahrhundert zur Holzkohleherstellung. „Wir sind dazu extra in den Harz gefahren“, sagte Brigitte Mäder, die gemeinsam mit ihrer Familie sowie den Familien Hoberrock, Schneider und Heinisch der Geschichte des Dorfes neues Leben eingehaucht hatte.

Mit dem historischen Dorfmarkt wurde das Programm zum 650-jährigen Dorfjubiläum beendet. Bürgermeister Thomas Mäurer blickte auf zehn Tage mit viel Spaß und tollen Aktionen zurück. „Weißenborn hat Weißenborn schön gemacht und sich rausgeputzt“, zeigte er sich erfreut über die rege Beteiligung der Bürger. „Daher geht ein Dankeschön an alle Helfer und an Wolfgang Schwalm, der mit seinen Auftritten viele Menschen angezogen hat.“ Denn auch über die viele Besucher konnte sich Mäurer freuen: „Es war immer viel los, egal was wir gemacht haben.“ Auch viele Ehemalige seien für die Woche zurückgekehrt. Der Dorfmarkt stand dann unter dem Motto des Altertums. An allen Ecken konnte man traditionelles Essen probieren oder Vorführungen ansehen. Schafe wurden geschoren, Heu gemacht, Messer geschmiedet und vieles mehr. Das bunte Treiben zog viele Besucher an, die sich in eine frühere Zeit versetzen ließen.

Von Selina Kaiser 

Historischer Dorfmarkt in Weißenborn

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