Schnelles Netz für Netra

Telekom will in Kürze mit Bau des neuen LTE-Mastes beginnen

Standortprüfung nördlich von Netra.
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Standortprüfung druch die Telekom nördlich von Netra.

Ab dem kommenden Jahr soll sich für den Ringgauer Ortsteil Netra der Empfang von LTE – dem schnellen Mobilfunkstandard der vierten Generation – deutlich verbessern, kündigte die Deutsche Telekom jetzt an. Für den Bau eines Mobilfunkmasten nördlich der Gemarkung, hat das Unternehmen jetzt einen Mietvertrag für das Grundstück mit der Gemeinde unterzeichnet. Nach Auskunft der Telekom folge jetzt das Baugenehmigungsverfahren, dann der Baustart. „Nächstes Jahr wird der Mast in Betrieb gehen“, so Telekom-Sprecher, Dr. Markus Jodl.

Netra - Die Gemeinde Ringgau hatte sich 2019 für das Telekom-Projekt „Wir jagen Funklöcher“ beworben und einen Standort gewonnen. Bei der Aktion hatte das Unternehmen deutschlandweit 100 Kommunen ausgewählt. Dem Bau des Mastes nördlich von Netra hatte die Gemeindevertretung Anfang August dieses Jahres mehrheitlich zugestimmt. Der Standort befindet sich laut Bürgermeister Mario Hartmann 170 Meter von der Wohnbebauung entfernt.

Wie das Unternehmen weiterhin mitteilt, werde es jetzt auch den sogenannten Regelausbau in Ringgau vorantreiben. Dabei seien weitere Mobilfunkmasten für die beiden Ortsteile Röhrda und Datterode geplant. Auch am Kirchturm Datterode hat die Telekom jetzt die Installation der Sendeantennen fortgesetzt, nachdem im Frühjahr vom Landkreis ein Baustopp wegen der beiden auf dem Turm brütenden Turmfalkenpärchen verhängt worden war.

„Die Montagearbeiten am Kirchturm stehen laut unserer Tochter Deutsche Funkturm kurz vor dem Abschluss“, sagte Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney auf Anfrage. Geplant sei auch in Datterode, die Antennen noch in diesem Jahr in Betrieb zu nehmen.

Der Standort erhält, so McKinney, LTE mit der Frequenz 800 Megahertz, umgesetzt mit vier Antennen. Weitere Antennen seien am Standort Datterode derzeit nicht geplant.

Von Stefanie Salzmann

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