Neuer Bademeister und neue Kioskpächterin

Datterode: Im Freibad gibt es eine neue Aufsicht und neue Regeln

Der Blick durch einen Rettungsreifen auf das Schwimmbecken im Freibad in Datterode.
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Auch bei kühlen Außentemperaturen wird der Schwimmbadbesuch in Datterode kein Sprung ins kalte Wasser, das Becken kann zusätzlich beheizt werden.

Das kleine Schwimmbad im Herzen von Datterode hat sich auf den ersten Blick nicht verändert, die Becken und Sprungtürme stehen noch genau wie im letzten Jahr - eigentlich.

Davon einmal abgesehen ist in dem Freibad, gleich neben der evangelichen Kirche, nichts mehr wie noch im Vorjahr. Seit das Freibad seine Pforten am 4. Juli wieder geöffnet hat, gab es eine Ablöse bei der Bademeisteraufsicht, eine neue Pächterin verwaltet den Schwimmbadkiosk und die Corona-Regelungen müssen umgesetzt werden.

Zur Erinnerung an den Mindestabstand hat der Förderverein des Schwimmbads Abstandslinien auf den Boden geklebt, Desinfektionsmittel hängt am Eingang und die Warmwasserduschen sind geschlossen. Für die Einhaltung der neuen Regeln ist Badeaufsicht Marcel Korth zuständig.

Ehemalige Aufsicht wechselt nach Eschwege

Der Bauhofmitarbeiter löst damit die bisherige Aufsicht Holger Hose ab, der nach 17 Jahren Dienst zum Freizeitbad Espada nach Eschwege wechselt. „Der neue Einsatzort ist eine Herausforderung für mich“, erklärt Hose, er freue sich auf die neue Umgebung.

An seinem alten Einsatzort ist der gebürtige Datteröder jedoch auch weiterhin zur Stelle, wenn Nachfolger Marcel Korth Fragen zur Wartung der vielen Pumpen und Maschinen im Freibad hat. „Die Einarbeitung wird noch einige Monate weitergehen, bis ich alles nötige gelernt habe“, bestätigt Badeaufsicht Korth.

Michael Korth. „Ich möchte draußen arbeiten“

Das technische Wissen lernt der 34-jährige im Alltagsbetrieb, Stück für Stück dazu. Die nötige Qualifikation, um überhaupt als Badeaufsicht arbeiten zu können, hat Korth dagegen bereits im Voraus absolviert. Ein Rettungsschwimmabzeichen in Silber musste der Herleshäuser ablegen. Die Idee, sich auf die Stelle mit Sonnengarantie zu bewerben hatte Korth nach unzähligen Schwimmbadbesuchen, die er zusammen mit seinem Sohn in anderen Bädern unternahm.

„In dem Job als Badeaufsicht lernt man jeden Tag etwas Neues und arbeitet mit Leuten zusammen“, erklärt der gelernte Stahlbetonbauer seine Entscheidung. In den Wintermonaten möchte Marcel Korth jedoch wieder im Bauhof arbeiten. „Ein Hallenbad ist nichts für mich, ich möchte draußen arbeiten“, erklärt Korth.

Selbst gebackener Kuchen von neuer Pächterin

Teil des neuen Teams des Datteröder Freibads ist auch Pächterin Petra Weber. In dem von ihr ab sofort betriebenen Kiosk, wird sonntags selbst gebackener Kuchen serviert– auch an Nichtschwimmer. Und für größere Veranstaltungen steht die Terrasse mit Blick auf die Plansch-Oase zur Verfügung.

Das Bad hat in den Sommerferien von 10 bis 19 Uhr geöffnet, verkürzte Öffnungszeiten gibt es nur an kühlen und verregneten Tagen, dann werden die Schwimmzeiten auf 17 bis 19 Uhr beschränkt.

Um die Besucherzahlen in der Corona-Zeit zu kontrollieren, erhält jeder Gast zurzeit einen Chip am Eingang, der am Ende der Badezeit wieder abgegeben werden muss.

Diese und weitere Verhaltensregeln der neuen Corona- Badeordnung und die gleich gebliebenen Preise können auf der Homepage des Schwimmbads eingesehen werden: schwimmbad-datterode.de

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