17 Schulen werden für 2,4 Millionen Euro saniert

Werra-Meißner. Wenn für die Schüler im Kreis am Montag die Schule wieder beginnt, werden viele nicht schlecht staunen: Denn 17 Schulen im Werra-Meißner-Kreis wurden während der Sommerferien renoviert. Insgesamt 600.000 Euro hat der Kreis allein in den vergangenen sechs Wochen dafür ausgegeben. Weitere 1,8 Millionen Euro werden auch außerhalb der Sommerferien verbaut, so dass insgesamt 2,4 Millionen Euro investiert werden.

Das meiste Geld fließt in den Umbau der Mittelpunktgrundschule Ringgau-Röhrda, welche zusammen mit dem Kindergarten genutzt werden soll. Die räumliche Situation in dem Kindergarten ist beengt, gleichzeitig ist die Schülerzahl zurückgegangen, erklärt Kreissprecher Jörg Klinge. Im November soll der insgesamt 970 000 Euro teure Umbau fertig sein.

Zweitteuerstes Projekt ist die Erneuerung der vier Pavillons an der Struthschule in Eschwege. Die Gebäude aus den 60er-Jahren werden als Unterrichtsräume, für das Mittagessen und Hausaufgaben genutzt. Für rund 627 000 Euro werden die Fassade und der Dachboden neu gedämmt sowie neue Fenster eingebaut.

Weil es mit dem Platz langsam knapp wird, erhält die Südringgauschule in Herleshausen für 100 000 Euro zwei Container, die als zusätzliche Unterrichtsräume genutzt werden. Zudem werden für die stark nachgefragte Nachmittagsbetreuung neue Räume benötigt. Auch in der Bilsteinschule in Großalmerode bleiben die Schüler länger vor Ort. Daher wird dort die ehemalige Küche des Kunsthauses für die Nachmittagsbetreuung umgebaut. Investiert wird zudem in neue Brennwertkessel an Geschwister-Scholl-Schule, Friedrich-Wilhelm-Schule und Brüder-Grimm-Schule in Eschwege sowie an der Meinhardschule (Grebendorf). Zur Barrierefreiheit wird mit dem Einbau eines Aufzugs an der Alexander-von-Humboldt-Schule beigetragen. (dwm)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa-tmn

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