Pilotprojekt: Ärztezentrum im Ringgau kann starten

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Handschlag: Die Akteure zeigen in Sachen Ärztezentrum in Netra Geschlossenheit. 

Das Ärztezentrum, das in Netra entstehen soll, kommt voran. Das Parlament Ringgau stellt am 16. Mai die Weichen. Im Kreis gilt das Vorhaben der Mediziner Hünermund als Modellprojekt. 

In Sachen Ärztezentrum mit angedocktem Mehrgenerationenprojekt im Ringgauer Ortsteil Netra  ist der nächste Schritt getan: Alle Akteure kamen jüngst zu einem ersten Koordinierungsgespräch zusammen. „Das Projekt wird von allen Beteiligten als sehr positiv bewertet“, sagt Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann im Nachgang freudig.

Vertreter der Bauleitplanung des Regierungspräsidiums Kassel und des Landkreises, der Arbeitsgruppe Gesundheit im Werra-Meißner-Kreis, der Fachbereiche Bauen und Umwelt sowie Familie und Soziales, Investoren und Ärzte, Landrat Stefan Reuß, Erster Beigeordneter Dr. Stephan Cortis sowie Bauamtsleiterin Ulrike Reichardt verständigten sich auf die weiteren Schritte. „In der kommenden Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 16. Mai, wird nun die Bauleitplanung vorangetrieben“, erklärt Klaus Fissmann. Aufstellungsbeschlüsse in Sachen Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplans sollen gefasst werden.

„Das Ärztezentrum in Netra ist ein Pilotprojekt im südlichen Werra-Meißner-Kreis“, so der Bürgermeister. Alle Akteure hätten sich darauf verständigt, in enger Abstimmung zu verbleiben.

Das erklärte Ziel ist es, eine medizinische Versorgung anzubieten, die es den Menschen erlaubt, vor Ort alt zu werden. Folgerichtig sollen im entstehenden „Ärztezentrum Ringgau“ nicht nur die Ärzte Dres. Jann und Gert Hünermund und Johann Wendt praktizieren, sondern beispielsweise auch Physio- und Ergotherapeuten sowie ein Pflegedienst ansässig werden. Gespräche mit weiteren Anbietern werden geführt.

Entstehen sollen die Neubauten am Ortsrand von Netra in Richtung Altefeld auf einem rund 33 000 Quadratmeter großen Grundstück. „Die Kommune unterstützt das Vorhaben uneingeschränkt“, sagt Klaus Fissmann – unter anderem in Form der Bauleitplanung. Investiert werden wird auch in Versorgungsleitungen, Zufahrten, Parkplätze und die Bereitstellung der Infrastruktur inklusive der Breitbandversorgung.   

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