Deges entschärft B7/B27-Kreisverkehr

Nach zahlreichen Beschwerden: Temporärer Radweg ist fertiggestellt

Wichmannshausen/Datterode. Nach zahlreichen Beschwerden ist der B7/B27-Kreisverkehr entschärft worden. Das teilt die Deges nun mit.

Am Kreisverkehr bei Wichmannshausen ist ein rund 30 Meter langer temporärer Radweg gebaut und dem Verkehr übergeben worden. Das teilt die Deges (Deutsche Einheit Fernplanungs- und -bau GmbH) nun mit. Damit werden Radfahrer an dieser Stelle nun südöstlich am Kreisverkehr entlanggeführt und müssen nur einmal die Bundesstraße 7 queren statt zweimal die B 27.

Vorausgegangen waren einige Querelen (wir berichteten): „Die Kreiselplaner haben offensichtlich die Fußgänger, Wanderer und Radfahrer völlig vergessen“, bemängelte etwa Udo Hildebrandt aus Wichmannshausen. Auf seine Initiative hin wurde ein Vor-Ort-Termin erwirkt: Unter anderem besahen sich Klaus Fissmann, Bürgermeister der Gemeinde Ringgau, sein Amtskollege Thomas Eckhardt aus Sontra, Herbert Cebulla, Ortsvorsteher Wichmannshausens, der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Rainer Wallmann sowie ein Vertreter der für den Autobahnbau zuständigen Gesellschaft Deges die Verkehrssituation am Kreisel.

Der Kreisverkehr liegt an der künftigen Anschlussstelle Ringgau der im Bau befindlichen Autobahn 44. „Der temporäre Radweg kreuzt die zukünftige Rampe der Autobahnauffahrt, die heute noch nicht befahren wird“, teilt Michael Zarth von der Deges nun mit. Dies ermögliche Fahrradfahrern bis zum Jahr 2020 ein zügigeres Passieren des Kreisverkehrs. Zur Inbetriebnahme von Autobahn und Anschlussstelle werde der temporäre Radweg zurückgebaut und es gelte die bereits vorhandene Radwegführung westlich und nördlich des Kreisverkehrs.

Die Kosten für den temporären Radweg liegen bei rund 50 000 Euro brutto. (esp)

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