Sieger von Triathlon in Datterode begeistert 

Dritte Runde für den Plätscher-Man 

Der dritte Datteröder Plätscher-Man: Den Sieg im Einzel der Männer sicherte sich Christian Kohlhausen (Mitte) vor Sören Nell (Zweiter von links) und Jannik Wolf (Zweiter von rechts). Die Cheforganisatoren Stefan Dietrich (links) und Stefan Wolf (rechts) ehrten die Sieger. Foto: Harald Triller

Datterode. Bereits zum dritten Mal hat der Plätscher-Man in Datterode stattgefunden. Der Triathlon wurde vom Schwimmbadverein ausgetragen - und begeisterte die Sportler. 

„Ich bin total begeistert und finde es schade, dass dieser wunderbare Wettkampf nicht noch mehr Starter anlockt“, so der Sieger im Einzel der Männer, Christian Kohlhausen aus Bischhausen. Und weiter: „Die Organisatoren stellen hier echt was auf die Beine, mir hat es wirklich großen Spaß bereitet.“

In der Tat, der Schwimmbadverein Datterode hat mit den sechs Vorstandsmitgliedern Stefan Wolf, Stefan Dietrich, Elmar Wolf, Jutta Sippel, Diana Varsbotter und Yvonne Fischer auch bei der dritten Auflage vom Plätscher-Man-Triathlon alles bestens vorbereitet und auch der Ablauf war bei Kaiserwetter nicht zu toppen. Da spielten sich die Moderatoren Diana Varsbotter in der Wechselzone und Elmar Wolf im Bad die Bälle mit lockeren Wortspielen bravourös zu, und mit Reinhard Schmidt sowie Mike Fissmann fungierten zwei Profis am Wertungstisch, die schon eine Woche zuvor beim Handball-Pfingstturnier ihre ganze Erfahrung ausspielten.

Pressesprecher Elmar Wolf bedankte sich bei den rund 40 Helfern, die in und um das Schwimmbad agierten sowie auf Rad- und Laufstrecke für Sicherheit sorgten. „Unser Ziel ist es, den Teamwettbewerb noch mehr anzukurbeln, oder auch Fuß- und Handballer zum Einzelstart zu bewegen, damit der große Aufwand, den wir betreiben, verdienten Lohn findet“, so Wolf.

Den ersten Start vollzog Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann. Er schickte fünf Einzelstarter ins Wasser, darunter mit Helmut Sippel auch den ältesten Teilnehmer. Während der Zweit- und der Drittplatzierte, Sören Nell (34:02 Minuten) und Jannik Wolf (34:26), gleich in der ersten Startgruppe vertreten waren, gehörte Christian Kohlhausen mit der Startnummer 14 erst der dritten Gruppe an. Und da hier ohne Transponder gewertet wird, wusste im Ziel keiner so richtig, wo er sich platziert hat. Nach 32:38 Minuten stand der Bischhäuser an der Spitze.

Das kleine Feld der drei Frauen führte Heike Geiß aus Frankenhain in 40:38 Minuten vor Uta Mänz (43:24) und Monika Fricke (48:00) an.

Dann warteten 15 Dreierteams auf ihren Einsatz. Der Sieg hier ging in 33:22 Minuten an die „Spielplatzecke“ mit Patrick Mell, Philipp Knierim und Lukas Karges. Platz zwei bejubelte der Jugendraum Datterode. Niklas Mell, Jannik Wolf und Jonas Mell waren nur zehn Sekunden langsamer. Schließlich machten die „Nachzügler“ ihrem Namen keine Ehre, denn sie waren mit dem Bronzeplatz alles andere als Nachzügler. Alexander Göllner, Kai Herwig und Carolin Küch schafften die 225 Meter im Schwimmbad, die 8,5 Kilometer auf dem Rad sowie die 2,5 Kilometer lange Laufstrecke in 36:34 Minuten.

Und ein Sonderlob verdiente sich das einzige reine Damenteam, das sich „CSA“ nannte. Cindy Hartmann, Sandra Barta und Anja Fischbach belegten in 44:26 Minuten immerhin den elften Platz. Groß war der Jubel, als die beiden letzten Starter Holger Münkel und Tamara Munk Hand in Hand das Ziel passierten.

Plätscher-Man-Triathlon in Datterode

Von Harald Triller

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