Johannisfest: Wirtsfamilie Hendrich verzichtet aus wirtschaftlichen Gründen

Verzicht: Sabine Virnau und Henry Hendrich verzichten auf das Johannisfest in Eschwege. „Das Risiko ist viel zu groß“, sagen die Ringgauer Unternehmer. Foto: Sagawe

Renda. Wirtschaftliche Gründe nennt die Ringgauer Gastronomenfamilie Hendrich als Grund für den Verzicht auf das Johannisfest. „Das Risiko ist angesichts der neuen Bedingungen der Stadt viel zu groß."

Das sagt Sabine Virnau, die in den vergangenen Jahren den Schankbetrieb in den Zelten ihres Bruders Henry Hendrich während des Volks- und Heimatfestes in Eschwege übernommen hatte.

Henry Hendrich rechnet vor, dass allein die Anmietung des verlangten Zeltes „einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag“ gekostet hätte. Das eigene Equipment entspreche nicht den Anforderungen der Stadt Eschwege. Eine vergleichbare Summe hätte das Familienunternehmen für Künstlergagen aufwenden müssen. Hinzu kämen die Ausgaben für die Security, für Technik und für das Ausschankpersonal.

„In dem Moment, in dem ich dann auch noch ein Zelt anmieten muss, verdiene ich nichts“, sagt Hendrich. 2015 sei das der Fall gewesen. Im vergangenen Jahr hatte Hendrich mit eigenen, aneinandergebauten Zelten gearbeitet und „gut verdient“.

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