Wahl am 26. Mai

Parteiloser Mario Hartmann will Bürgermeister von Ringgau werden

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Kandidiert für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Ringgau: Mario Hartmann. Der 40-Jährige tritt als Kandidat ohne Parteibindung an.

Röhrda- Als parteiloser Kandidat für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Ringgau stellt sich Mario Hartmann im Mai dem Votum der Wähler – im Gepäck klar definierte Ziele.

Abwarten und Zuschauen ist nichts für Mario Hartmann – weder im Privaten noch im Beruflichen. „Ich bin ein Freund des aktiven Mitgestaltens“, sagt der 40-Jährige aus Röhrda.

„Was momentan eindeutig zu kurz kommt, ist die Transparenz“, erklärt Mario Hartmann. Von den Vorgängen in der Kommunalpolitik komme am Ende einfach viel zu wenig beim Bürger an, sagt der Berufsschullehrer – und nennt mit dem Thema Südlink gleich ein brandaktuelles Beispiel. „Die Initiative dazu, eine Informationsveranstaltung in Röhrda anzubieten, kam von engagierten Bürgern – und nicht etwa von der Kommune selbst“. Doch Transparenz zu schaffen, die von Entscheidungen Betroffenen zu Beteiligten machen – genau das sehe er als Aufgabe der Gemeinde an.

„Stichwort schnelles Internet: Hier muss sich dringend etwas tun“, so der 40-Jährige energisch. „Und auch hier sind Informationsveranstaltungen nötig, bei der alle Beteiligten, inklusive der zuständigen Unternehmen, mit den Bürgern zusammengebracht werden.“

Natürlich, und daraus macht Mario Hartmann keinen Hehl, sei es eine große Herausforderung, als kommunalpolitisch unbeschriebenes Blatt gegen den amtierenden Bürgermeister Klaus Fissmann anzutreten. „Und doch sehe ich darin meinen großen Vorteil: In meiner Position bin ich in der Lage, Eingefahrenes aufzubrechen, neue Ideen einzubringen und alternative Wege vorzuschlagen.“ Konkretes Beispiel: Die Vernetzung gerade älterer Bürger über eine Smartphone-Anwendung, eine App. „In diesem Bereich gibt es nicht-kommerzielle Angebote, etwa „Hin und weg“ des Bundesumweltministeriums. Kostenfrei werden hier Fahrgemeinschaften vermittelt“, erklärt der Röhrdaer.

Viel zu tun also bleibt bis zur Wahl im Mai: Sich bekanntmachen, seine Ideen vorstellen, Netzwerke knüpfen – das alles möchte Mario Hartmann in den kommenden Monaten. Sachlich, konstruktiv und offen für neue Ideen – so, wie es ihm wichtig ist.

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