„Nur Sieger, keine Verlierer“

Plätscher-Man in Datterode ein voller Erfolg

Schon fast synchron: Beim Plätscher-Man in Datterode hieß die erste Disziplin Schwimmen. Absolviert wurde die im örtlichen Freibad, bevor es aufs Fahrrad und dann in die Laufschuhe ging. Foto:  Marvin Heinz

Datterode. Sich fühlen wie die Triathlon-Asse Jan Frodeno, Sebastian Kienle oder Philipp Mock – diese Möglichkeit hatten 140 Teilnehmer beim diesjährigen Plätscher-Man in Datterode.

Rund um das Freibad herrschte eine grandiose Stimmung, wodurch die Sportler auf der 11,3 Kilometern langen Strecke zu Höchstleistungen angestachelt wurden. „Viele freiwillige Helfer haben die Veranstaltung erst möglich gemacht und die Feuerwehr hat die Strecke abgesichert“, lobte Diana Varsbotter, die Vorsitzende vom ausrichtenden Datteröder Schwimmbadverein, das Engagement. Wir nennen die Gründe, warum der Triathlon ein voller Erfolg war. 

 

Ob jung oder alt, ob schnell oder langsam, ob Trekkingrad oder Zeitfahrmaschine: Jeder Teilnehmer ist beim Plätscher-Man herzlich willkommen: „Es gibt bei uns nur Sieger, keine Verlierer.“ Das machten die zahlreichen Zuschauer immer mit viel Applaus deutlich – auch für weit abgeschlagene Athleten.

2. Flotte Moderation

Der Schwimmbadverein nahm mit einem Moderatoren-Duo, bestehend aus Varsbotter und Stefan Dietrich, jeden Triathlon-Laien mit. Bei der Vorstellung der Teilnehmer hatten sie stets einen flotten Spruch parat. Auch dank ihrer Anfeuerungen wurde es nie langweilig.

3. Erster Triumph

Während Sören Nell im vorigen Jahr mit 34:02 Minuten hinter Christian Kohlhausen aus Bischhausen ins Ziel kam, setzte sich der Waldkappeler in diesem Jahr die Krone auf. 32:36 Minuten brauchte der Kreisoberliga-Fußballer für die 225 Meter im Schwimmbecken, 8,5 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen. Im Freibad hat er noch nicht den Rhythmus, aber auf dem Rad und beim Laufen zog der 34-Jährige davon. Erst im vorigen Jahr ist Nell unter die Triathleten gegangen, nun feierte er seinen ersten Sieg. Nick Rascher (36:55) und Jannik Wolf (37:08) komplettierten das Podium.

4. Großes Talent

Organisatorin Varsbotter war begeistert von der 16-jährigen Johanna Goethe: „Das sah richtig, richtig gut aus.“ Goethe kraulte ästhetisch durchs Wasser, erklomm die knackigen Anstiege ohne Probleme und zündete im Laufen noch mal den Turbo. Am Ende schlug die Eschwegerin nach 36 Minuten und 30 Sekunden an die Zielglocke. Bei den Männern wäre sie mit dieser Zeit Zweite geworden. Hinter Goethe kam Heike Geiß (41:25) und Tina Christ (42:23) ins Ziel.

5. Extra-Lob

Matthias Junghans aus Eschwege und Timo Pippart aus Breitau ließen es sich nach ihrem Ironman am vergangenen Wochenende in Hamburg nicht nehmen und schauten sich die Triathlon-Veranstaltung an. Als beide ihre Kalorienspeicher mithilfe des reichhaltigen Kuchenbüfetts gefüllt hatten, waren sie voll des Lobes.

Unterdessen legte das Team Spielplatzeck um Patrick Mell, Philipp Knierim und Tim Dietrich eine Fabelzeit (31:37) auf die Strecke und sicherte sich im eigenen „Wohnzimmer“ den Sieg im Mannschaftswettbewerb.

Von Marvin Heinz

Plätscher-Man in Datterode

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