Ringgau: Ulrike Reichardt ist die neue Bauamtsleiterin

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Vor ihrem neuen Arbeitsplatz, der Gemeindeverwaltung in Netra: Ulrike Reichardt leitet das Bauamt der Gemeinde Ringgau. Sie möchte eine Ansprechpartnerin für Bürger sein.

Netra. Ulrike Reichardt freut sich auf ihre neue berufliche Herausforderung. Seit Monatsbeginn ist die 44-Jährige aus Ebenshausen bei Mihla (Wartburgkreis) die neue Bauamtsleiterin der Gemeinde Ringgau. Sie folgt damit auf Patrick Finke, der das Amt auf eigenen Wunsch und aus persönlichen Gründen zum Ende des vergangenen Jahres niedergelegt hatte.

So reibungslos wie möglich habe sie den Übergang gestalten wollen, sagt die studierte Diplom-Ingenieurin für Landschaftsplanung, und deshalb bereits im Dezember mit einer intensiven Phase der Einarbeitung begonnen. Mittlerweile ist sie angekommen – nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in der Gemeinde. „Ich freue mich, hier Projekte zu begleiten, zu gestalten und eigene Ideen einzubringen“, sagt Ulrike Reichardt.

Ihr Einsatz ist gewünscht und das Setzen neuer Impulse durchaus willkommen, erklärt Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann: „Neue Mitarbeiter eröffnen andere Perspektiven.“ Auch die Kenntnisse aus Ulrike Reichardts selbstständiger Tätigkeit als Planerin in den vergangenen Jahren zahlten sich nun aus.

Turbulenter Start

Die ersten Wochen im neuen Amt mächtig durcheinandergewirbelt hat indes Sturmtief Friederike: Zahlreiche Schäden mussten dokumentiert und aufgenommen werden, dazu drohendes Hochwasser – und all das vor dem ganz normalen Tagesgeschäft im Bauamt. „Durchaus anders als geplant“ also sei ihr Start verlaufen, sagt Ulrike Reichardt mit einem Lächeln, aber gerade das mache ihren Job so spannend.

„Gewiss ganz anders als in einer Großstadt“ sei der zu erfüllen, ergänzt Klaus Fissmann: Zusätzlich zu den originären Bauamts-Tätigkeiten gehören etwa Ordnungsamtsaufgaben, Fragen rund um den Fuhrpark und Wildschadensschätzungen zur Stellenbeschreibung. Und, ganz besonders wichtig in einer kleinen Gemeinde wie Ringgau: die Fähigkeit, auf Menschen zugehen zu können. „Ich möchte eine Ansprechpartnerin für die Bürger sein“, sagt die 44-Jährige; ein Bindeglied zwischen Verwaltung, Vereinen und Bürgern.

„Die Ringgauer stehen voll und ganz für ihre Heimat ein“, sagt die 44-Jährige beeindruckt; „ihr Engagement und das Interesse an allem, was in den Ortsteilen und der Gemeinde passiert, ist bemerkenswert.“

In den kommenden Wochen nun will Ulrike Reichardt noch tiefer in ihr Aufgabengebiet einsteigen und die Gemeinde, Lebensverhältnisse und Bürger noch besser kennenlernen – im Dienst der Gemeinde Ringgau, die sie in wenigen Wochen so schätzen gelernt hat.

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