Spende der Firma Kemper System aus Vellmar und der Gemeindevertretung Ringgau

Röhrda: 1770 Euro gehen an den Kindergarten

Schlossen der Spendenübergabe auch einen Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten an: (von links) Rainer Hartmann, Klaus Fissmann, Carina van der Willik und Reinhard Sennhenn. Foto: Spanel

Röhrda. Unerwartet ist er, der Geldsegen für den frisch in Betrieb genommenen Kindergarten im Bildungshaus Röhrda, aber umso willkommener: 1500 Euro spendet die Firma Kemper System, ansässig in Vellmar, nun für den guten Zweck.

Und damit nicht genug: Auch das Sitzungsgeld aus der Dezember-Zusammenkunft der Gemeindevertreter Ringgaus kommt den Jüngsten in voller Höhe zugute – das sind noch einmal 270 Euro.

Überreicht wurden die symbolischen Schecks in Höhe von insgesamt 1770 Euro am Donnerstagnachmittag von Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Reinhard Sennhenn sowie Rainer Hartmann. Letztgenannter ist als chemisch-technischer Assistent bei der Firma Kemper System tätig, gebürtiger Röhrdaer und seiner Heimat mit Leib und Seele verbunden.

So habe es für ihn außer Frage gestanden, das Geld dem Vorzeigeprojekt der Gemeinde zukommen zu lassen. „Die Mitarbeiter der Firma Kemper System waren sich einig, die jährlich ausgeschüttete Summe diesmal in voller Höhe einer gemeinnützigen Einrichtung zukommen zu lassen“, erklärt Rainer Hartmann die ungewöhnliche Aktion. Aus einem Neujahrsquiz des Unternehmens schließlich sei er als Sieger hervorgegangen – und habe als solcher den Spendenzweck bestimmen dürfen.

Sehr dankbar zeigte sich Kindergartenleiterin Carina van der Willik – ein Teil des Geldes soll nun in Fort- und Weiterbildungen des Teams fließen. „Denn rein räumlich haben wir uns mit dem Bildungshaus schon viele, viele Träume erfüllt“, sagt Carina van der Willik.

„Eine besondere Freude“ sei es ihm, das gespendete Dezember-Sitzungsgeld der Gemeindevertretung in diesem Jahr an das Bildungshaus zu überreichen, sagte Reinhard Sennhenn. „Hier lernen Grundschüler und Kindergartenkinder gemeinsam, und jeder Euro ist hervorragend angelegt.“

Nach dem frisch fertiggestellten und bestens ausgestattetem Innenbereich soll bald auch eine Außenanlage folgen: „Mit behindertengerechtem Zugang, einem Lift, der Feuerwehrzufahrt und natürlich den Spielgeräten“, sagt Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann. 350 000 Euro werden noch einmal investiert; bis zur offiziellen Einweihungsfeier im April soll alles fertig sein. „Sinnvoll angelegtes Geld“, sagt Klaus Fissmann, der auch der Firma Kemper für ihr Engagement dankt. 

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