„Ein Lebenstraum geht in Erfüllung“

Fragen und Antworten zum Informationsabend im Bildungshaus in Röhrda

Ein Hoch auf den gelungenen Start: Kindergartenleiterin Carina van der Willik mit Pfarrer Christoph Dühr, Vorsitzender des Zweckverbands Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder im Kirchenkreis Eschwege. Foto: Spanel

Röhrda. Es ist geschafft: Rund ein Jahr nach dem ersten Spatenstich beziehen Ringgaus Kindergartenkinder heute das Bildungshaus im Ortsteil Röhrda. Bereits am Dienstagabend lernten die Eltern Räumlichkeiten und Neuerungen kennen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

? Was wurde den Eltern der Kindergartenkinder am Dienstagabend geboten?

! Eine Entdeckungstour durch das Untergeschoss des Röhrdaer Bildungshauses in ungezwungener, familiärer Atmosphäre. Das gesamte Team des Kindergartens stand den Eltern für Fragen jeglicher Art zur Verfügung und führte fachkundig durch die im vergangenen Jahr komplett neu entstandenen Räume. Kindergartenleiterin Carina van der Willik leitete den Abend mit einer Präsentation ein, in der sie auf Themen wie die pädagogische Arbeit, die künftige Organisation der Zusammenarbeit sowie anstehende Neuerungen einging.

? Wie werden die großzügigen Räume künftig zum Vorteil der Kinder genutzt?

! Die Kooperation mit der Grundschule Röhrda, die sich im Obergeschoss des Bildungshauses befindet, wird deutlich ausgebaut. Gemeinsame Projekte sind in Planung; das erste wird die offizielle Eröffnungsfeier im Frühjahr sein. Synergien werden auch durch die teilweise gemeinsame Nutzung von Turnhalle, Bibliothek und Musikzimmer frei.

? Wie wird die Essensversorgung ablaufen?

! Frühstück und Mittagessen werden nun in der Cafeteria eingenommen; die Einteilung erfolgt nach Gruppen und ist unabhängig von den Speisezeiten der Grundschüler. Ähnlich verhält es sich mit der Teestunde sowie der Feier von Geburtstagen. Versorgt werden die Kinder regional und saisonal durch die eigene Küche. Des Weiteren soll nun eine Obstmahlzeit durch das Team der Kita organisiert werden; dafür wird ein Elternbeitrag von vier Euro pro Monat fällig.

?Wird das Konzept der „offenen Arbeit“ weiterverfolgt?

! Ja. Am Morgen wählen sich die Kinder in eine der angebotenen Werkstätten ein. Nach Morgenkreis und Frühstück werden sie von einem pädagogischen Betreuer abgeholt. In der Werkstatt selbst wird nach Ideen und Impulsen der Kinder gearbeitet.

Ein Ort zum Entfalten

Als einen Lebenstraum, der in Erfüllung ging, bezeichnet Kindergartenleiterin Carina van der Willik das Ringgauer Vorzeigeprojekt Bildungshaus. Ein Kurzportrait des Gebäudes in Zahlen:

Caféteria samt Küche gibt es – das Herzstück des Bildungshauses. Versorgt werden die Kinder durch das Küchenteam Frank Häring und Nadine Ronshausen.

4 Gruppenräume stehen dem Kindergarten zur Verfügung, eingeteilt in die Themenfelder Konstruktion, Rollenspiel, Experimente sowie Musik und Sprache.

10 Funktionsräume können ab sofort genutzt werden. Es gibt genügend Platz für Bewegungs- und Therapieräume; auch ein Motorikzentrum ist angedacht.

1040 Quadratmeter groß ist das Haus. Ein Außenbereich wird bis April fertiggestellt. (esp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare