„Elan muss man haben“: Marco Zimmermann hat die Gaststätte Zum Ringgau übernommen

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Den gläsernen Stiefel hat er von Freunden zur Eröffnung geschenkt bekommen: Marco Zimmermann aus Datterode ist der neue Pächter der Gaststätte Zum Ringgau in Röhrda.

Röhrda. Bereut, sagt Marco Zimmermann, habe er die Entscheidung, die Gaststätte Zum Ringgau in Röhrda zu übernehmen, noch kein einziges Mal. „Im Gegenteil“, sagt der Datteröder mit einem herzlichen Lächeln, „es fühlt sich an, als sei ein Traum wahr geworden.“

Marco Zimmermann geht auf in seiner neuen Aufgabe, die er mit Unterstützung seiner ganzen Familie voller Elan angeht.

In den vergangenen vier Wochen hat der Datteröder einen reibungslosen Start hingelegt – „volles Haus“ war keine Seltenheit, sondern die Regel. „Die Gäste nehmen unser Angebot gern an, und dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Marco Zimmermann.

Hervorragende Resonanz schon zu Beginn

Die hervorragende Resonanz in der Anfangshase ist wohl auch der Lohn für die Bemühungen des Datteröders und seiner Familie: Vor der Eröffnung wurde grundlegend renoviert und gestrichen. Kräftig investiert worden ist zudem in eine neue Küche inklusive gastronomietauglichem Arbeitsgerät sowie in eine neue Bestuhlung.

Eigentlich mehr als genug zu tun – im Falle von Marco Zimmermann aber gibt es eine weitere Besonderheit: Der Datteröder ist wochentags auf Montage, ist von montags bis freitags in der ganzen Bundesrepublik unterwegs. „Nach meiner Rückkehr wird freitags um 17 Uhr die Gaststätte aufgemacht“, sagt Marco Zimmermann freudig – „und was soll ich sagen: Es macht einfach Spaß“.

Ohne die Unterstützung der Familie ginge es nicht

Ohne die Unterstützung seiner Ehefrau Daniela und der gemeinsamen Kinder wäre ein solches Mammutprogramm kaum durchzuhalten. Die ganze Familie hilft, wo sie kann, bringt sich ein und – das ist Marco Zimmermann am wichtigsten – steht voll und ganz hinter seiner Idee.

„Elan muss man einfach haben“, ist der Pächter überzeugt. Derzeit werkelt er an einem wind- und witterungsgeschützten Raucherbereich auf dem Außengelände der Gaststätte samt gemütlichen Sitzgelegenheiten. Im kommenden Frühjahr soll dann der Bereich des Biergartens in Angriff genommen werden – inklusive dem Einrichten einer eigenen E-Bike-Ladestation. 

Letzteres liegt dem leidenschaftlichen Radfahrer und Vorsitzenden des Bischhäuser Fahrradvereins ganz besonders am Herzen. „Gerade Radtouristen nehmen unser Angebot mit kleinen, aber feinen Gerichten, deren Zutaten wir aus der Region beziehen, gern an.“

Den vorherigen Pächtern hatte die Gemeinde Ringgau fristlos gekündigt, weil sie das Rauchverbot nicht eingehalten hatten.

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