Backen mit Oma und Opa

Projekt "Familienhäuser" des Kreises soll Vertrauen zwischen Familien und Kitas stärken

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Das macht Spaß – und ist dazu auch noch lecker: Beim Koch- und Backkurs agieren die Kinder nicht nur untereinander, sondern auch mit ihren Familienmitgliedern.  

Das Projekt "Familienhäuser" des Werra-Meißner-Kreises soll das Vertrauensverhältnis  zwischen Familien und Kindertagesstätten stärken.

Spielen, Basteln und Toben sind nicht nur Kinderkram: Die Jüngsten lernen dabei erwachsen zu werden, Erwachsene selbst schulen Kreativität und Fantasie. Kindertagesstätten sind solche Glücksinseln, sind Orte der Verlässlichkeit, die von fast allen Familien in Anspruch genommen werden. Und genau hier setzt das Projekt „Familienhäuser im Werra-Meißner-Kreis“ an. Erklärtes Ziel: das Vertrauensverhältnis zwischen Einrichtungen und Familien weiter zu stärken.

Lebendige Kommunikationsstätten

Träger des Projekts ist die evangelische Familienbildungsstätte Werra-Meißner (FBS), die Leitung obliegt dem Fachbereich Jugend, Familie, Senioren und Soziales. Hervorgegangen sind die Familienhäuser aus einer Initiative des Lokalen Bündnis für Familie im Werra-Meißner-Kreis. „Kitas sind lebendige Kommunikationsstätten, die von Eltern und Großeltern genutzt werden“, heißt es vonseiten der Akteure. Die Weiterentwicklung von Kitas hin zu Familienhäusern nun setze an wie folgt: Die am Projekt beteiligten Kindertagesstätten öffnen sich, um Angebote für Eltern, Großeltern, Kinder sowie Bürger zu entwickeln. Die beteiligten Erwachsenen verfügten oft über einen reichen Schatz an Kompetenzen, Erfahrungen und Kenntnissen, die sie in den Kita-Alltag einbringen können.

Beeindruckender Zulauf 

Rund 40 Kindertagesstätten des Kreises sind mittlerweile ein solches Familienhaus. Eines davon ist die Kindertagesstätte Die kleinen Hände im Bildungshaus Ringgau in Röhrda. Mit seiner Wiedereröffnung starteten die ersten Projekte – mit riesigem Erfolg und einem beeindruckenden Zulauf. „Die ,Erste Hilfe am Kind’ in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz etwa ist so beliebt, dass wir zwei Kurse parallel anbieten“, erklärt Leiterin Carina van der Willik. Mittlerweile haben das Bildungshaus-Team und ihre Kooperationspartner ein breites Netzwerk aufgebaut: Angeboten werden etwa „Kochen und Backen mit Pettersson und Findus“ speziell für Kinder mit Großeltern; ein Storchencafé für Schwangere und frisch gebackene Mütter, wöchentliche Mutter-Kind-Pilates-Kurse sowie Nassfilz-Seminare für Eltern – wahlweise mit oder ohne Kind.

Belastung für Eltern gering 

Demnächst starten werden die Kurse Kinder-Yoga und Buggy-Fitness im Ringgau starten; Ernährungsberaterin Tina Hildebrand wird Ernährungsvorträge halten. „Durch die Co-Finanzierungen im Zuge des Familienhaus-Projekts ist die finanzielle Belastung für Eltern eine sehr geringe, lobt Carina van der Willik. die Zugänglichkeit.

Kontakt

Sämtliche Familienhaus-Angebote im Bildungshaus Ringgau in Röhrda sind schnell und einfach im Internet: diekleinenhaende.de abrufbar. Und auch, wer selbst Angebote machen und sich aktiv beteiligen will, ist willkommen. Kontakt: Carina van der Willik, Telefon 0 56 59/9 23 47 20, E-Mail: kita.diekleinenhaende@ekkw.de. 

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