Schaukel ist der Renner

Ehrenamtliche Helfer stellen neues Spielgerät in Netra auf

Ein Paradies für Kinder: Die neue Schaukel zieht die Jüngsten wie (auf der Schaukel, von links) Marlene und Carlo auf den Spielplatz nach Netra. Darüber freuen sich (von links) Klaus Fissmann, Erwin Knies und Michael Sippel. Foto: Spanel

Netra. Zinnoberrot blitzen und blinken die Streben des Spielgerätes in der Sonne. Einladend wirkt die nagelneue Schaukel auch für Carlo und Marlene, die zusammen mit ihren Eltern auf den Spielplatz nach Netra gekommen sind. „Bis in den Himmel“, ruft Kindergartenkind Carlo nur wenige Minuten später freudig lachend, könne er hier hin- und herschwingen.

„Es ist schön zu sehen, welche Freude die Kinder des Ortes an dem Spielgerät haben“, sagt Erwin Knies, stellvertretender Ortsvorsteher Netras. Möglich gemacht haben das die vielen Ehrenamtlichen des Ringgauer Ortsteils: Sie stellten die Schaukel während des Freiwilligentages in Eigenregie auf – Einbetonieren inklusive.

„Es ist schön zu sehen, welche Freude die Kinder des Ortes an dem Spielgerät haben“

„Bis vor ein paar Jahren war der Netraer Spielplatz noch sehr marode“, sagt Michael Sippel vom Ortsbeirat. Aber nach und nach seien die Geräte erneuert und ein Spielparadies für die Jüngsten geschaffen worden.

Gelungene Zusammenarbeit

„Das Schaukel-Projekt ist ein Musterbeispiel für die Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen und der Gemeinde“, ergänzt Knies. Sämtliche Vorarbeiten, wie das Ausbaggern der Fläche, seien von Gemeindeseite übernommen worden. Dann hätten die Netraer Bürger übernommen und die Schaukel zusammengebaut, aufgestellt und einbetoniert. „Jeder hat mit angepackt: Zum Transport der schweren Teile haben die Landwirte ihre Trecker zur Verfügung gestellt“, so Knies.

Bei der Auswahl der Spielgeräte gelten strenge Kriterien, sagt Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann. So werde darauf geachtet, nur noch Kunststoff- und Metallspielgeräte aufzustellen. „Diese sind robuster – Holz verwittert zu schnell und birgt hohe Verletzungsrisiken in sich“, erklärt Fissmann.

Die Aufstellung der Schaukel sei nicht zufällig auf den Freiwilligentag gefallen: „So haben die Kinder vor dem Winter noch etwas davon“, sagt Sippel.

 

Von Emily Spanel

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