Ü3-Kinder in Netra kommen in Schule unter

Ringgau. Die Gemeindevertreter in Ringgau haben dem deutschlandweit einzigartigen Modell zugestimmt, die über dreijährigen Kindergartenkinder in der Mittelpunktschule Röhrda unterzubringen. Starten soll das Projekt mit Beginn des Schuljahres 2016/2017, bis dahin muss noch umgebaut werden: Man habe Kosten in Höhe von 975 000 Euro eingeplant.

„Wir denken, dass mit der Integration der Ü3-Kinder in die Schule auch der Schulstandort gesichert werden kann“, sagt Matthias Fischer von der ÜWG. Die Kindergartenkinder sollen im unteren Teil der Schule untergebracht werden, während die Schulkinder in den oberen umziehen.

Die Krippenplätze bleiben von dem Umzug unberührt in Netra bestehen, auch dieses Gebäude müsse jedoch saniert werden. Dazu wurde der Kindergarten bereits geschlossen, um mit der Sanierung beginnen zu können, die zum 21. Januar abgeschlossen sein soll. In der Zwischenzeit ist je eine Gruppe im Martin-Luther-Heim Netra, im Kindergarten Datterode und im Pfarrhaus Renda untergebracht worden. (ls)

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