Gemeinde hat nun eine neue Satzung

Weißenborn: Feuerwehr ist gut für die Zukunft gerüstet

Weißenborn. Nur drei Tagesordnungspunkte umfasste die letzte Sitzung der Weißenbörner Gemeindevertretung in alter Besetzung – doch die lieferten am Mittwochabend einmal mehr genügend Stoff für hitzige Diskussionen.

Im Fokus der Versammlung im Gasthaus Faber stand die geänderte Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde.

Die Feuerwehrsatzung

Damit die Freiwillige Feuerwehr Weißenborns gut für die Zukunft gewappnet ist, hat die Gemeindevertretung einstimmig eine neue Satzung beschlossen. Diese sieht drei Optionen vor, mit denen künftig flexibel auf alle denkbaren personellen Situationen reagiert werden kann:

• Es gibt, wie bisher der Fall, zwei Ortsteilwehren mit jeweils einem Wehrführer und einem Stellvertreter.

• Es gibt zwei Ortsteilwehren mit jeweils einem Stellvertreter und einem gemeinsamen Wehrführer.

• Die Einsatzabteilungen schließen sich freiwillig zusammen und werden von einem Wehrführer und bis zu zwei Stellvertretern geführt. Desweiteren wurde der regelmäßige Austausch von Informationen zwischen dem Gemeindevorstand und der Wehrführung vereinbart – soweit Bedarf besteht.

Das Grundschulgebäude

Mit dem Kreistagsbeschluss vom 12. Juni 2015 ist der Grundschulstandort Weißenborn endgültig aufgehoben worden. „Grundsätzlich hat die Gemeinde gegenüber dem Werra-Meißner-Kreis Interesse an einer Rückübertragung des Gebäudes signalisiert“, sagt Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer. Der Arbeitskreis Dorferneuerung habe sich mit der möglichen Weiternutzung des Gebäudes beschäftigt. „Durch die Einbindung des Projektes in dieses Programm ist es durch hohe Förderquoten interessanter für Investoren“, erklärte Mäurer. Mit einer privaten Tagespflegeeinrichtung sei das Gebäude bereits intensiv in Augenschein genommen worden. Die Gemeindevertreter reagierten mit Zustimmung auf diese Option: „Das altersgerechte Wohnen hat sich die Gemeinde auf die Fahnen geschrieben“, sagte Michael Hartmann von der SPD-Fraktion. „Tagespflege würde gut in dieses Konzept passen.“

Das KIP-Programm

Bis zu 175 044 Euro stehen der Gemeinde Weißenborn prinzipiell aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) zur Verfügung: 66 734 Euro aus dem darlehensfinanzierten Landesprogramm (mit 20 Prozent Tilgungsanteil der Gemeinde) und 108 310 Euro aus dem Bundesprogramm (zehn Prozent Eigenanteil). Bis zum 30. Juni soll nun endgültig über Bauprojekte wie Straßensanierungen entschieden werden, welche mit diesem Geld realisiert werden könnten.

Von Emily Spanel

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