Sechs neue Einsatzkräfte

Fragen und Antworten zur Jahreshauptversammlung der Wehren Weißenborns

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Sie wurden befördert: (von links) Volker Dilling, Matthias Robel, Gemeindebrandinspektor Thomas Eisenträger, Michael Büttner, stellvertretender Gemeindebrandinspektor Jörg Biehl sowie Philipp Hosbach

Weißenborn – Drei Ehrungen und vier Beförderungen standen am Freitagabend auf der Tagesordnung der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Weißenborn.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen:

Wie verlief das Jahr 2018?

Unspektakulär. Am Ende standen lediglich 13,5 Einsatzstunden in den Büchern. Zu drei Einsätzen mussten die Aktiven ausrücken. Im Juli musste die Freiwillige Feuerwehr wegen eines Sturmschadens raus, im August war eine Tragehilfe notwendig, und im September erfolgte eine Alarmierung aufgrund eines angenommenen Brands in einem Sondergebäude. Für den Brandsicherheitsdienst (unter anderem für die Werra-Meißner-Rallye, das Osterfeuer in Rambach und den Martinsumzug des Kindergartens) wurden 135 Einsatzstunden aufgewendet.

Aber warum wird den Feuerwehrmännern trotzdem nicht langweilig?

Diese Frage beantwortete Bürgermeister Thomas Mäurer: „In einem sehr hohen Maß engagieren sich unsere Kräfte in überörtlichen Tätigkeiten. Da wird noch viel mehr Zeit aufgewandt, die gar nicht erfasst wird.“ So sind einige der insgesamt 25 Einsatzkräfte in der Gefahrstoffgruppe Ost, der Kreisausbildung, dem Brandschutzaufsichtsdienst, als Schiedsrichter für Feuerwehrleistungsübungen oder in der Gefahrenstoff-ABC-Messzentrale zu finden. „Das schafft keine andere Feuerwehr und ist ein Anreiz für viele heranwachsende Führungskräfte, sich auch weit über die Kreisgrenzen hinaus zu engagieren“, sagte Thomas Mäurer, der betonte, dass die Feuerwehr den vollen Rückhalt der Gemeindegremien hat.

Verstärkung für die Einsatzabteilung: (von links) Maurice Lehmann, Jan Franke, Tim Paul Jackowiez, Alexandra Nied, Pascal Hartmann mit Förderer und Jugendwart Philipp Hosbach. Es fehlt: Byran Kandetzki.

Wer wurde überrascht?

Philipp Hosbach. Fassen konnte er es nicht, er schüttelte ungläubig den Kopf: Der 33-jährige Jugendwart wurde zum Oberbrandmeister befördert. Seine Uniform zieren künftig zwei Balken in Silber. Philipp Hosbach nahm die Beförderung sichtlich gerührt entgegen.

Was waren die Gründe dafür?

In seiner Rede teilte der Jugendwart mit, dass die Arbeit der Jugendfeuerwehr ruht. Nach sechs Übertritten in die Einsatzabteilung startet der staatlich geprüfte Techniker für Gebäudeautomatisierung mit Christine und Michael Lehmann bei null.

Nach einer Informationsveranstaltung am 15. März sollen Kinder zwischen sechs und elf Jahren über eine Kinderfeuerwehr an die Arbeit bei der Feuerwehr herangeführt werden.

Ehrungen, Beförderungen und Übernahmen bei der Feuerwehr Weißenborn

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