Vereinsheim wird saniert

Rambacher Schützen erhalten 5000 Euro aus Landesprogramm "Starkes Dorf" 

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Spendenübergabe: (vorn, von links) Tobias Scherf und Erhard Franke sowie (hinten, von links) Heidrun Führer, Carsten Theiß, Alfred Zündel und (hintere Reihe) Jürgen Lehmann, Thomas Mäurer, Stefan Zündel und Werner Hatt.

Die Rambacher Schützen sind sportlich sehr erfolgreich. Nun wird auch ihr Schützenheim wieder fit gemacht: Dank einer Finanzspritze in Höhe von 5000 Euro aus dem Förderprogramm „Starkes Dorf". 

Sportliche Erfolge und beste Ergebnisse in Serie – die Schützen aus Rambach genießen über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf. Und der kommt nicht von ungefähr: Gemeinschaftsgefühl, Leidenschaft und Engagement gehören ganz selbstverständlich zum Selbstbild des Vereins. Aktiv und rege sind die Mitglieder auch, wenn es um ihr Schützenheim geht – doch das Gebäude hat in den vergangenen Jahren sehr gelitten.

„Wasser im Außenbereich schädigt die Bausubstanz mehr und mehr“, erklärt Erhard Franke, seit über 30 Jahren Vorsitzender des Rambacher Schützenvereins. Auch das Pflaster des Vorbereichs ist durch ständiges Überfahren stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Förderbescheid übergeben 

Die Rambacher wollen nun anpacken – und erhalten dafür vom Land Hessen eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 5000 Euro aus Mitteln des Programms „Starkes Dorf – Wir machen mit“. Den entsprechenden Förderbescheid samt zugehöriger Plakette übergab Tobias Scherf, Regionalbeauftragter für Nordhessen der Offensive „Land hat Zukunft“, am Donnerstagnachmittag in geselliger Runde. 5000 Euro ist die maximal mögliche Fördersumme. Geplant haben die Schützen mit dem Geld so einiges. „Das größte Problem ist die Feuchtigkeit“, erläuterte Erhard Franke. Diese arbeite am Gebäude, lasse Risse in den Wänden entstehen und Fliesen platzen. Durch ständiges Befahren habe sich weiterhin das Pflaster im Außenbereich gehoben. In der Folge ist ein Gefälle entstanden, das das Feuchtigkeitsproblem weiter verstärkt.

„Viele der anstehenden Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten sollen in Eigenleistung gestemmt werden“, erklärt der Vorsitzende, der das Engagement aller Mitglieder für den Verein lobt. Angedacht ist auch der Einbau eines Fensters im Abstellraum, um die Belüftung zu regulieren, sowie die Beseitigung der undichten Stellen im Obergeschoss des Schützenhauses.

„In einer Gemeinschaft, die Spaß an dem hat, was sie macht, entstehen die unglaublichsten Dinge“, lobt Tobias Scherf den Einsatz der Rambacher Schützen. Auch Weißenborns Bürgermeister Thomas Mäurer ist begeistert von dem Engagement „eines der aktivsten Vereine der Gemeinde“.

Darüber hinaus ist es dem Weißenbörner Bürgermeister besonders wichtig, dass beide Ortsteile mit Mitteln aus dem hessischen Landesprogramm bedacht wurden – neben den Schützen aus Rambach das Projekt einer neuen Schutzhütte in Weißenborn.

Landesprogramm "Starkes Dorf" 

Die Landesregierung unterstützt engagierte Orte mit dem Förderprogramm „Starkes Dorf – Wir machen mit“. Antragsteller können von 1000 Euro bis zu 5000 Euro für Aktivitäten zur Belebung ihrer Ortskerne erhalten. Gefördert werden Kleinprojekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt eines Ortes stärken, den Zusammenhalt der Generationen fördern und die Lebens- und Aufenthaltsqualität dörflicher Zentren verbessern. Die Antragsfrist für das Jahr 2019 ist abgelaufen. Anträge können wieder ab Januar 2020 gestellt werden

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