Weisenborns in Weißenborn: Ahnenforscher recherchiert Namensgeschichte

Namensvettern unter sicht: (von links) Toon Weisenborn, Siegmar Frech, Alan Weisenborn, Bodo Weißenborn, Monika Heinisch, Thea Weißenborn, R ob Weisenborn, Thomas Mäurer. Foto: Gemeinde Weißenborn/nh

Ein Ahnenforscher namens Weisenborn recherchiert zu seiner Namensgeschichte und machte dazu zuletzt Halt in Weißenborn, um Einblicke in seine Nachforschungen zu geben.

Alles begann mit einem Anruf vor acht Wochen beim Bürgermeister Weißenborns. Heraus kam ein tolles Treffen auf dem Erntedankfest. Toon Weisenborn aus Holland als pensionierter Mathematiker und Physiker aus Holland und passionierter Ahnenforscher seines Nachnamens, traf mit weiteren Weisenborns und Weißenborns aus Thüringen und den USA zusammen.

Die Freude war groß, als Toon Weisenborn in der Scheune der Männerwerkstatt seine seit sechs Jahren zusammengetragenen Recherchen in einem interessanten Vortrag den vielen Interessierten vorstellte. Über 11 000 Namensträger mit den Nachnamen, Weißenborn, Weisenborn, Weissenborn, Wittenborn oder Wetenborn hat er recherchiert, erforscht und auch dokumentiert.

Auf zwei Internetseiten wurden die Recherchen kostenfrei veröffentlicht und 50 interessante Geschichten von Toon Weisenborn veröffentlicht. Derzeit sind die Internetseiten noch alle in englischer Sprache gehalten, werden aber in Kürze auch auf Deutsch eingestellt. Als aktuellen Zwischenstand der Ahnenforschung ist festzuhalten, dass der Nachname Weißenborn aus dem hessischen und wohl auch aus dem Dorf unter der Graburg entstanden ist, auch wenn derzeit keine Familien mit diesem Namen mehr dort wohnen.

Zusammen mit den Geschwistern Thea Heckroth, geb. Weißenborn und Bodo Weißenborn als ehemaliger Bürgermeister von Marlishausen bei Arnstadt und mit Siegmar Frech aus Arnstadt als Sohn von Doris Weißenborn sowie den Amerikanern Rob und Alan Weisenborn, traf sich Toon Weisenborn in Mühlhausen und fuhren gemeinsam nach Weißenborn zu Bürgermeister Thomas Mäurer.

Nach der Ankunft nahm sich Ehrenbürgermeister Arno Mäurer dem Besuch an und führte die Gruppe durch das Heimatmuseum. Die ersten Gemeinsamkeiten wurden festgestellt und als sich die Weißenbörner Historikerin Monika Heinisch hinzugesellte, waren alle Hürden genommen. Bürgermeister Thomas Mäurer dankte allen Weisenborns und Weißenborns und lud zu heimischen Leckereien auf dem Erntedankfest ein, verbunden mit weiteren Besuchen und der Zusage einer jederzeitigen Unterstützung bei der Forschung.

Zum Abschluss konnten sich die Gäste noch in das Besucherbuch des Museums eintragen. Wonach in den nächsten Tagen die Suche weitere Namensvetter in der Region auf dem Plan stand.  red

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