Drei Themen, welche die Gemeindevertretersitzung bestimmten

Weißenborn: Wiederkehrende Straßenbeiträge kommen 

Letzte Sitzung im laufenden Jahr: die Gemeindevertretung Weißenborns mit Ehrengästen. Foto: Kaiser

Weißenborn. Zum letzten Mal in diesem Jahr kamen am Dienstagabend die Gemeindevertreter Weißenborns zusammen. Drei Themen bestimmten die Sitzung. Wir fassen zusammen:

1.Straßenbeitragssatzung:
Zur Einführung der wiederkehrenden Straßenbeitragssatzung gab Marco Heckeroth, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses, den Vertretern der Gemeinde einen Überblick über die Grundlagensatzung. „Das ist nicht unerheblich, schließlich geht es um unsere Straßen und unser Geld“, betonte er und plädierte für einen positiven Beschluss: „Wir haben einen Satzungsentwurf, der tragfähig ist.“ Dem stimmten die Gemeindevertreter zu, sodass die Satzung zum 1. Januar 2018 in Kraft treten kann. Der Anteil der Gemeinde am Investitionsaufwand beträgt in jedem Ortsteil 41 Prozent.

2.Haushaltsübersicht:
Zweimal jährlich zieht Bürgermeister Thomas Mäurer Bilanz zum aktuellen Haushaltsstand, so auch in dieser Sitzung. Grundsätzlich sei mit einem positiveren Haushalt als erwartet zu rechnen, so Mäurer. Einige Projekte seien umsetzt und begonnen worden, so beispielsweise der Mehrgenerationenplatz. „Es gibt keine Indizien dafür, dass der Haushalt aus dem Ruder läuft“, berichtete der Bürgermeister.

3.Dorfgemeinschaftshaus:
Der Gemeindevorstand setzte die Mitglieder am Ende der Sitzung über die vergangenen drei Vorstandssitzungen in Kenntnis. Unter anderem werde gerade über eine Alternative zum Kaminofen im Jugendzentrum Rambach nachgedacht und über die Zuständigkeit der Baustelle Hintergasse diskutiert.

Besonders im Fokus stehe aber das Dorfgemeinschaftshaus. Zum 31. Januar soll die Gaststätte vonseiten der Betreiber Faber geschlossen werden. „Die Gemeinde wird die Logistik der DGH-Räumlichkeiten übernehmen“, versicherte Bürgermeister Mäurer. Diese Aufgabe übernimmt in Zukunft Tobias Scheffer, der als „Graburg Scout“ auch die Halle in der Aue, das DGH Rambach und die Männerwirtschaft mit einem rustikalen Imbiss betreuen wird. Trotzdem soll weiter nach Interessenten gesucht und für Belegung gesorgt werden. „Ziel muss eine Vermarktung sein“, schloss Mäurer. 

Von Selina Kaiser 

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