20 Jahre Werraland-Wohnstätte in Datterode: „Das ist gelebte Inklusion“

Kirchenvorstand von Datterode gratuliert zum Jubiläum. 
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Gratulieren zum Jubiläum der Werraland-Wohnstätte: der Kirchenvorstand von Datterode.

Die große Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Werraland-Wohnstätte in Datterode fiel coronabedingt aus. Der Kirchenvorstand um Pfarrerin Stefanie Rudolf ließ es sich aber nicht nehmen, wenigstens im kleinen Rahmen zu gratulieren.

Datterode.  Die große Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Werraland-Wohnstätte in Datterode fiel coronabedingt aus. Der Kirchenvorstand um Pfarrerin Stefanie Rudolf ließ es sich aber nicht nehmen, wenigstens im kleinen Rahmen zu gratulieren.

Gemeinsam mit Heidi Führer (Kirchenälteste), Gisela Wieditz (Kirchenvorstand Datterode) und Anke Schädel (Kirchenvorstand Röhrda) besuchte sie das Fritz-Delius-Haus, die Wohnstätte für Menschen mit Beeinträchtigungen. „In den 20 Jahren ist so viel entstanden, wir haben gemeinsam so viel entwickelt“, sagt Heidi Führer in Richtung Bewohner und Wohnstätte-Verantwortliche.

Jeden Monat eine gemeinsame Andacht 

Jeden Monat findet eine gemeinsame Andacht im Fritz-Delius-Haus statt, viele Feste wurden gemeinsam gefeiert. „Es sind die schönen Begegnungen. Die Begegnungen hier in der Wohnstätte, im Dorf beim Einkaufen oder an der Bushaltestelle. Wir passen gegenseitig aufeinander auf“, so Führer.

Dies konnten die Werraland-Vertreter um Martin Hofmockel (Geschäftsbereichsleiter Wohnen), Matthias Kreiselmeyer (Abteilungsleiter Wohnstätten) und Constanze Jänsch (Sozialer Dienst) nur bestätigen. „Mir fällt für all die Jahre nur das Wort außergewöhnlich ein. Außergewöhnliche Erlebnisse, außergewöhnlicher Zusammenhalt. Es ist ein Segen für uns, solch eine Kirchengemeinde zu haben. Das ist gelebte Inklusion, wie sie überall sein sollte“, so Kreiselmeyer.

Obststräucher als Geschenk 

Als Präsente überreichten der Datteroder Kirchenvorstand und Pfarrerin Rudolf Heidelbeer- und Johannisbeersträucher. „Vielleicht können wir mit den Beeren im nächsten Jahr gemeinsam Kuchen backen für das Fest an der Wohnstätte“, sagte Gisela Wieditz aus dem Kirchenvorstand.

Denn das leider ausgefallene Zusammenkommen zum 20-jährigen Bestehen soll im Mai nächsten Jahres nachgeholt werden.

„Darauf freuen wir uns jetzt schon. Aber wir freuen uns auch jeden Monat über die Andacht bei uns im Haus, die ist immer super. Ein großes Dankeschön von uns allen, dass wir dazugehören“, so Roswitha Müller vom Heimbeirat, stellvertretend für alle 35 Bewohner des Fritz-Delius-Hauses.

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