Weißenborn braucht Straßenbeitragssatzung

„Zwei Varianten zur Wahl“

Weißenborn. Die Erhebung sogenannter „wiederkehrender Straßenbeiträge“ in der Gemeinde Weißenborn steht nach wie vor zur Diskussion (wir berichteten). Auch im kommenden Jahr wird das Thema die Gemeindevertreter weiter beschäftigen, denn fest steht: Weißenborn benötigt dringend eine Straßenbeitragssatzung. „Die Kommunalaufsicht erwartet eine Entscheidung bezüglich der Umsetzung“, mahnte Bürgermeister Thomas Mäurer während der jüngsten Gemeindevertretersitzung im Gasthaus Faber.

Entschieden werden muss zwischen zwei Varianten der Anliegerbeteiligung. Zum einen steht die Einführung einer regulären Straßenbeitragssatzung im Raum. „Für einen Straßenneubau“, so Mäurer, „kann hier schnell eine fünfstellige Summe zusammenkommen.“ Bei der wiederkehrenden Straßenbeitragssatzung zum anderen gelte das Solidaritätsprinzip – jeder steht für jeden ein. „Das Oberland etwa würde bei dieser Variante für das Unterland zahlen – und umgekehrt“, so Mäurer. Belastet würde jeder Anlieger mit einem möglichen Betrag zwischen 45 Euro und 70 Euro im Jahr.

„Neben der Erfüllung des Schutzschirm-Abbaupfads wird diese Entscheidung die anspruchsvollste Aufgabe der kommenden Zeit werden“, sagte Mäurer. (esp)

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