Gemeinde Ringgau investiert 30 000 Euro in Instandsetzung

Treppe in Datterodes Mitte wird saniert

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Stufe für Stufe: Bürgermeister Klaus Fissmann überzeugt sich vom Fortgang der Bauarbeiten an der Datteröder Treppe. Im Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: Spanel

Datterode. Grundlegend saniert wird zurzeit die Treppe in der Dorfmitte Datterodes. „Der Aufgang ist die wichtigste Fußverbindung zwischen dem Ober- und Unterdorf", sagt Ringgaus Bürgermeister Klaus Fissmann.

Die steinerne Treppe verbinde seit mehreren Jahrzehnten die Alte Straße mit der vielbefahrenen Leipziger Straße und sei zum festen Bestandteil des Ortsbildes geworden. Insgesamt 30 000 Euro investiere die Schutzschirmkommune, um das Bauwerk wieder instandzusetzen.

„Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel ist das Projekt enorm wichtig“, sagt Fissmann. Denn genutzt würde die Treppe in erster Linie von den älteren Bewohnern Datterodes - gebe es den Aufstieg nicht, müssten sie Umwege über mehrere hundert Meter in Kauf nehmen. Außerdem nutzten Schulkinder die Treppe gern, um sicher von der Bushaltestelle an der verkehrsreichen Leipziger Straße ins Unterdorf zu gelangen.

„Mit der Zeit wurden die Stufen allerdings so schadhaft, dass die Treppe aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste“, sagt der Bürgermeister. Im vergangenen Herbst wurde der entsprechende Auftrag zur Sanierung schließlich an eine ortsansässige Baufirma vergeben.

Nun wird die Treppe laut Fissmann in der Breite halbiert. „Außerdem werden die Stufen instandgesetzt und das Geländer von der Treppenmitte an die Seite versetzt“, sagt der Bürgermeister. Abgeschlossen werden sollen die Bauarbeiten spätestens bis zum 30. Juni.

Zeitgleich sollen auch alle Mängel, die im Zuge des Ausbaus der Leipziger Straße entstanden waren, behoben sein. Bis zum Sommer sollen dann sowohl die Bushaltestelle vollständig ausgebaut, Abgrenzungsmauern zu den Anwohnergrundstücken gesetzt als auch Rad- und Wirtschaftswege eingerichtet worden sein.

„Alle diese Bauprojekte Ringgaus werden von den Verantwortlichen im Sinne der Nachhaltigkeit angegangen und sollen für die nächsten Jahrzehnte Bestand haben“, betont Fissmann.

Von Emily Spanel

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