Aktion Advent: 1500 Euro gehen an die Bürgerhilfe Sontraer Land

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Auch Integration ist ein Thema: Seit dem Zuzug der Flüchtlinge in Sontra setzt sich die Bürgerhilfe Sontraer Land um ihre Vorsitzende Bärbel Persch (rechts) auch für deren Belange ein, versucht sie zum Beispiel an Kaffeenachmittagen mit den alt eingesessenen Sontraern an einen Tisch zu holen und Verbindungen untereinander zu schaffen.

Sontra. Die Aktion Advent war ein voller Erfolg d0 und die Spenden kommen in der region an: Die Werra-Rundschau hat jetzt der Bürgerhilfe Sontraer Land und der Eschweger Tafel jeweils 1500 Euro aus dem Spendentopf überreicht.

Bei der gemeinsamen Spendensammlung Aktion Advent der Werra-Rundschau und der HNA Witzenhausen waren es insgesamt 12.300 Euro, davon allein rund 4750 Euro im Verbreitungsgebiet der Werra-Rundschau. Jeweils 1500 Euro davon spendet die Werra-Rundschau an die Bürgerhilfe Sontraer Land und die Eschweger Tafel.  Der Rest fließt in die Aktion „Kinder für Nordhessen“. 

Ein Überblick über die Aufgaben der Bürgerhilfe Sontraer Land:

Das Selbstverständnis

Die Bürgerhilfe Sontraer Land versteht sich selbst als eine organisierte gegenseitige Hilfe und Unterstützung für Bedürftige. Sie versucht, solchen Personen in Notlagen des täglichen Lebens zu helfen. Zudem will der Verein Bewusstsein dafür schaffen, dass nicht jeder an der Konsumgesellschaft in gleichem Umfang teilnehmen kann und seinen Alltag im Griff hat.

Die Angebote

Deswegen bietet die Bürgerhilfe gleich mehrere Einrichtungen an. Zum einen den Blickpunkt. Hier gibt es Veranstaltungen, Beratungen, Vorträge, Spielkreise, Fortbildungen, Kurse und vieles mehr. Ein wesentlicher Bestandteil ist auch die Lebensmittelausgabe im so genannten Warenkorb für Menschen, die an der Einkommensgrenze leben. Darüber hinaus existiert die Stoff-Wechsel-Stube. Hier erhalten Menschen jeden Alters Kleidung für kleine Geldbeträge. In der Stöberecke bekommen sie Möbel, alles rund um den Haushalt, Dekoartikel, Kleingeräte und Spielzeug.

Die Ziele

Die Intention bei der Gründung des Vereins im Jahr 2008 – im Sommer steht das zehnjährige Jubiläum an – war, der Vereinsamung alter Menschen entgegenzuwirken und Leuten, die unverschuldet in Not geraten sind, zu helfen. Gesellschaftliche Ausgrenzung soll so verhindert werden, soziale Verantwortung indes gelebt werden.

Die Organisation

„Wir haben hier fast einen kleinen Betrieb“, sagt Vorsitzende Bärbel Persch. Das Jahresbudget beläuft sich auf 35 000 bis 38 000 Euro. Zur Lebensmittelausgabe gegen den Obolus von zwei Euro mittwochs und samstags kommen jeweils an die 250 Menschen. Dementsprechend sind auch zirka 50 ehrenamtliche Helfer regelmäßig in wechselnden Teams im Einsatz – sowohl im Warenkorb als auch in den anderen Einrichtungen.

Die Spende

Der Verein finanziert seine Angebote größtenteils über Spenden und Einnahmen. „Die 1500 Euro von der Werra-Rundschau, über die wir uns wirklich sehr freuen, werden unter anderem für den Ankauf von Lebensmitteln verwendet“, erklärt Persch.

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